{"id":3089,"date":"2015-08-25T08:05:36","date_gmt":"2015-08-25T06:05:36","guid":{"rendered":"http:\/\/chilldiver.de\/?p=3089"},"modified":"2017-10-19T06:35:25","modified_gmt":"2017-10-19T04:35:25","slug":"2015-vulcain-regatta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3089","title":{"rendered":"2015 Vulcain Regatta"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1447\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1447.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1447\" width=\"740\" height=\"138\"><\/div>\n<h1>Vulcain &#8211; Langschlag Rund Stubber 2015<\/h1>\n<p>Da ist ein Platz frei geworden, Du kannst noch mitfahren, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Meine erste Segelregatta, gleich auf der Ostsee\/Bodden! Also Urlaubsplanung ge\u00e4ndert und Gitti hat mit steifem L\u00e4cheln zugestimmt. Das dritte Mal in diesem Jahr alleine unterwegs.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1403\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1403.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1403\" width=\"370\" align=\"left\" height=\"266\">Ich wurde am Mittwoch um halb Neun abgeholt und wir: Inge, Norbert und ich fuhren nach Kr\u00f6slin. Dort lag die &#8220;Rieke&#8221; das IF Boot vom SC Briese. Bevor es in die Marina ging, noch schnell ein Abstecher nach Freest. In dem kleinen Fischerhafen a\u00dfen wir jeder ein leckeres Fischbr\u00f6tchen.<br \/>\nF\u00fcr die &#8220;Rieke&#8221; gab es keine \u00dcbergabe vor Ort, was nicht weiter ins Gewicht fiel, da Inge sich auskannte. Wir waren erstmal nur zu dritt und machten es uns gem\u00fctlich.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Bavaria 45 eine ganz sch\u00f6ne Umstellung &#8211; Segelspass pur &#8211; ansonsten wird improvisiert bzw. die \u00fcber Jahre altbew\u00e4hrte, trickreiche Einrichtung kam zum Einsatz. Am n\u00e4chsten Morgen suchte ich einen B\u00e4cker und wir genossen ein Fr\u00fchst\u00fcck, umgeben von G\u00e4nsen die sich schon zum Vogelzug sammelten.<\/p>\n<p>Die Zeit bis Daniela und Detlef ankamen, wollten wir noch nutzen. Der Wind stand g\u00fcnstig und wir segeln ein St\u00fcck die Peene hinauf, um zur\u00fcck mit Vorwind den Spinnaker auszuprobieren. Wir schafften es nicht. Das enge Fahrwasser half auch nicht gerade, so holten wir das verdrehte St\u00fcck erfolglos ein. Die Sache war noch nicht aufgegeben aber der Spinnaker kam erstmal gut zusammengelegt und griffbereit neben den Niedergang.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1410\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1410.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1410\" width=\"199\" align=\"right\" height=\"266\">Um 16:00 sollte Steuermannsbesprechung sein und wie sich herausstellt waren wir nur mit 4 Mann Besatzung gemeldet, mein Name fehlte :-(. Inge korrigiert dies zumindestens nominell noch. Dann mussten wir los zum Start am Landtieffahrwasser. Der Start war um eine Stunde auf 19:00 Uhr verschoben. Das kam uns entgegen, da wir nicht durch das enge Fahrwasser wollten. Wir fuhren einen kleinen Haken und waren p\u00fcnktlich um 19:00 Uhr am Starterboot. Naja wir h\u00e4tten wohl mindestens einmal am Starterboot vorbeifahren m\u00fcssen und unsere Startnummer war noch gut und sicher in dem Utensilienbeutel verstaut, aber das machte uns erstmal nichts aus. Es ging los!<\/p>\n<p>Der Wind hatte deutlich zugenommen, sicher keine &#8220;4&#8221; wie angek\u00fcndigt. &#8220;5 bis 6&#8221; w\u00e4re wohl richtig und die Wellen waren gut ausgebildet. Daniela wollte steuern und \u00fcbernahm die Pinne nach dem Start. Sie machte es super, wir nahmen kaum Wasser \u00fcber. Mit nun f\u00fcnf &#8220;Mann&#8221; Besatzung also Inge, Daniela, Norbert, Detlef und mir waren wir waren eigentlich \u00fcberbelegt. Die &#8220;Rieke&#8221; noch dazu mit dem schweren Au\u00dfenborder und dem ganzen Proviant und Sprit f\u00fcr den restlichen T\u00f6rn hatte es nicht leicht.<\/p>\n<p>Die anderen segelten uns davon. Solange wir Ihnen in den Abend hinein folgen konnten, war das Navigieren noch relativ einfach. Da wir uns nicht auf den Kompass verlassen wollten, der zum Steuern sehr schlecht einsehbar ist, kam das Pad von Detlef und mein iPhone zum Einsatz. Die App auf dem iPhone war tats\u00e4chlich ausreichend, um damit gut steuern zu k\u00f6nnen. An der Landtiefboje &#8220;A&#8221; lag au\u00dferdem ein hell beleuchtetes Feuerl\u00f6schschiff und nachdem wir diese Boje umrundet hatten, konnten wir uns zus\u00e4tzlich achteraus an dem Leuchtfeuer des &#8220;Ruden&#8221; orientieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1409\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1409.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1409\" width=\"370\" align=\"left\" height=\"266\">Zwischendurch helle Aufregung!<\/p>\n<p align=\"center\">Der Tiefenmesser ging auf 40 &#8230; 10 cm,<br \/>\n&#8220;U-Boot Alarm&#8221; !?<\/p>\n<p>Durch die Kr\u00e4ngung und den Seegang kam der Tiefenmesser aus dem Wasser. Also alles in Ordnung.<\/p>\n<p>Aber Tablet und iPad hingen mit an der Batterie f\u00fcr Licht und Funk. Das bange Hoffen, dass diese nicht schlapp macht, begleitete uns die ganze Nacht.<\/p>\n<p>Es war schon Dunkel, da kamen uns die ersten Segler entgegen. Als das letzte Boot vorbei war, waren wir auf uns allein gestellt. Links waren die Seeb\u00e4der, dann Mukran und Sassnitz sehr gut zu sehen, Peilung achteraus auf das Leuchtfeuer und gelegentlich Kontrolle mit den Ger\u00e4ten.<\/p>\n<h3 align=\"center\">Sternenklarer Himmel und immer mal wieder Sternschnuppen. Super!!!<\/h3>\n<p>Wo ist die Sassnitz Boje? Mit Hilfe der kleine elektronischen Helfer haben wir sie gefunden und umrundet. Wir waren ca. eine Stunde hinter dem Feld.<br \/>\nZur\u00fcck wurde es einfacher, immer dem Leuchtfeuer nach. Daniela war nicht zu bremsen. Erst als wir wieder am Landtief &#8220;A&#8221; waren, gab sie etwas ersch\u00f6pft die Pinne ab. Ich durfte ran, der Wind hatte etwas nachgelassen. Raumer Wind und ganz sch\u00f6n kurze D\u00fcnung. Die &#8220;Rieke&#8221; gierte m\u00e4chtig und wir schlingerten uns in Richtung Landtieffahrwasser. Der Spinnaker flog schon die ganze Nacht hin und her aber sp\u00e4testens jetzt war er so vert\u00f6rnt, dass wir ihn nicht mehr anfa\u00dften.<\/p>\n<p>Die Landtief-Tonnen sind wie auf einem Rollfeld beleuchtet &#8230; sanfte Landung, denn der Wind wurde immer schw\u00e4cher. Wir schafften noch den Abzweig in Richtung Tonne &#8220;Reddevitz&#8221;, dann schob uns nur noch eine ganz schwache Briese vorw\u00e4rts.&nbsp;<\/p>\n<p>Aber &#8211; daf\u00fcr konnten wir einen super sch\u00f6ner Sonnenaufgang genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Zielboot war nicht mehr da, als wir uns sportlich bis auf H\u00f6he der Tonne 6 in Rtg. Seedorf vork\u00e4mpften. Nach 12:15 Stunden ging der Motor an und wir suchten uns in Seedorf einen Liegeplatz. Wie wir sp\u00e4ter erfahren, hatten wir nur noch ca. 45 Minuten R\u00fcckstand zum vorletzten Segler.<br \/>\nWegen des etwas unklaren Start, hatte das Zielboot aber schon festgemacht. Die Rennleitung akzeptierte unsere Teilnahme, nahm die Zielzeit auf und zu unserer \u00dcberraschung konnten wir am Abend noch den 5. Platz in unserer Gruppe begie\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1416\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1416.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1416\" width=\"680\" align=\"absmiddle\" height=\"510\"><\/p>\n<p>Gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck nach dieser Nacht &#8211; mit &#8230;. frischen Br\u00f6tchen ;-). So richtig ausruhen war aber nicht drin. Am Forellensteg konnten wir Duschen und uns mental auf den n\u00e4chsten Tag vorbereiten &#8211; kein Funkempfang in Seedorf. Zwischendurch suchten wir die 2. Mannschaft vom Verein, die &#8220;Hornblower&#8221;, die beim Langschlag mit einem Ruderbruch ausschied. Inzwischen war sie wieder da und wollten beim zweiten Teil kr\u00e4ftig mitmischen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ist um 11:00 Uhr Start zum &#8220;Rund Stubber&#8221;. Daniela war nicht mehr mit dabei, also nur noch zu viert. Was sich am Vortag schon angek\u00fcndigte, wurde kurz nach dem Start an der Tonne 6 Gewissheit. Flaute!<\/p>\n<p>Im Schneckentempo ging es um die Tonne &#8220;Reddevitz&#8221;. Das kannte wir ja schon aber, dass jetzt einige Mannschaften baden gingen, war eine besondere Regattaeinlage. Als der Wind endlich auffrischt, kamen zwei senkrecht aus dem Wasser ragende Alustangen vorbeigetrieben &#8230; da hatte doch glatt eine Mannschaft die Badeleiter vergessen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"2015_Vulcain_IMG_1450\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2015_Vulcain_IMG_1450.jpg\" alt=\"2015_Vulcain_IMG_1450\" width=\"680\" height=\"510\"><\/p>\n<p>Ab der Tonne &#8220;Zicker&#8221; ging es etwas flotter voran. Kurs To. &#8220;Thiessow&#8221; dann s\u00fcdwestlich um den &#8220;Stubber&#8221;, d.h. das Tonnenboot umrundet, die Untiefentonne Gro\u00dfstubber passiert und zur\u00fcck. Das Ziel war wegen der Flaute vorverlegt, d.h. zur\u00fcck gings zur Tonnen &#8220;Reddevitz&#8221;.<\/p>\n<p>Der Rest ist kurz erz\u00e4hlt. Wir hatten die &#8220;Rieke&#8221; nicht geleichtert und ohne Spinnaker hatten wir in unserer Klasse nicht wirklich Chancen vorne mitzumischen, aber es hat sehr viel Spa\u00df gemacht und ich habe viel dabei gelernt. So ganz schlecht waren wir trotzdem nicht. Nach der Yardstick Wertung hatten wir \u00fcber 20 Minuten Vorsprung zum letzten Segler.Wenn man bedenkt, dass wir in der Yardstick Wertung ohne Spinnaker vielleicht sogar in die andere Gruppe gekommen w\u00e4re &#8230; naja, Hoffnungen f\u00fcr&#8217;s n\u00e4chste Jahr.<\/p>\n<p>Die Flaute hatte den Zeitplan stark strapaziert und da wir unseren Liegeplatz nicht reserviert hatten, mussten wir auf die andere Seite &#8211; machte alles nichts. Die Party war super und als wir in die Kojen fielen, war es schon richtig ruhig!<\/p>\n<p>Am Sonntag ging es fr\u00fch los, Daniela erwartet uns in Kr\u00f6slin, um mit der &#8220;Rieke&#8221; die erste Etappe der R\u00fcckfahrt nach Berlin anzutreten.<\/p>\n<hr>\n<p><a title=\"SC Briese\" href=\"http:\/\/www.raabe-berlin.de\/www.sc-brise.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SC Brise 1898 eV: Segeln lernen in Berlin K\u00f6penick<\/a><\/p>\n<p><a title=\"VULCAIN Langschlag Rund Stubber\" href=\"http:\/\/www.vulcain-langschlag.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VULCAIN Langschlag Rund Stubber 2015<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vulcain &#8211; Langschlag Rund Stubber 2015 Da ist ein Platz frei geworden, Du kannst noch mitfahren, hie\u00df es. Meine erste Segelregatta, gleich auf der Ostsee\/Bodden! Also Urlaubsplanung ge\u00e4ndert und Gitti hat mit steifem L\u00e4cheln zugestimmt. 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