{"id":3091,"date":"2016-02-25T08:09:16","date_gmt":"2016-02-25T07:09:16","guid":{"rendered":"http:\/\/chilldiver.de\/?p=3091"},"modified":"2017-08-28T12:55:20","modified_gmt":"2017-08-28T10:55:20","slug":"2015-vietnam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3091","title":{"rendered":"2015 Vietnam"},"content":{"rendered":"<div class=\"col-content\">\n<div class=\"col-right fll\">\n<div class=\"shadow\">\n<div class=\"shadow-cbox-e\">\n<div class=\"shadow-cbox-s\">\n<div class=\"cbox minheight\">\n<div id=\"divMain\" class=\"content\" aria-busy=\"false\">\n<h1>Vietnam \u2013 Urlaub<\/h1>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"20151224-Vietnam-IMG_1761\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151224-Vietnam-IMG_1761.jpg\" alt=\"20151224-Vietnam-IMG_1761\" width=\"320\" height=\"240\" align=\"right\"><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>24.12.2015 \u2026 09.01.2016<br \/>\n<\/strong>Ein Wunsch von Birgit, die mit ihrer Krankheit, doch erhebliche Einschr\u00e4nkungen hinnehmen muss und wir uns deshalb f\u00fcr eine \u201eindividuelle\u201c Reise durch das Land entschieden hatten.<\/p>\n<h2>Heiligabend<\/h2>\n<p>Um 08:45 Uhr ging es los mit Air Berlin nach Frankfurt wo uns nur vier Stunden Zwischenstopp erwarteten. Die Sitzpl\u00e4tze der Fl\u00fcge hatten wir per Online CheckIn reserviert. Da ich von diversen Fl\u00fcgen kannte, dass man sich immer mal nach seinem Gep\u00e4ck erkundigen sollte, hatten wir daf\u00fcr ja genug Zeit. Da der Abflug sowieso vom anderen Terminal angezeigt war, konnte ich also gleich am CheckIn Counter nach dem Gep\u00e4ck fragen. Und richtig, es mu\u00dfte nochmal zwischendeklariert werden, um sicherzustellen, dass es in den richtigen Flieger verladen wird.<\/p>\n<p>Beim Einstieg half uns der Schwerbesch\u00e4digtenausweis von Birgit, so dass wir als erste einsteigen konnten. \u00dcberraschung! Vor uns war doch noch eine Sitzreihe, die es Online nicht gab. Der Flug mit Vietnam Airlines war aber sehr gut, der Service voll in Ordnung und wenn die paar Quatscht\u00fcten hinter uns nicht gewesen w\u00e4ren, dann w\u00e4ren wir v\u00f6llig entspannt in Hanoi angekommen.<\/p>\n<h2>1. Weihnachtstag<\/h2>\n<p>Nach 10 \u00bd Stunden landeten wir p\u00fcnktlich in Ha Noi, die Einreise ohne Visa, d.h. f\u00fcr 15 Tage im Land war kein Problem und das Gep\u00e4ckband lief schon &#8230; aber \u2026 wir mussten uns in Geduld \u00fcben. Wir waren definitiv nicht die ersten, die ihr Gep\u00e4ck bekamen. Erst nach gut einer Stunde hatten wir endlich beide Koffer.<\/p>\n<p>Hai unser Reiseleiter, war am Schild mit unseren Namen unschwer zu erkennen. Er begr\u00fc\u00dfte uns mit einer Flasche Rotwein und Birgit mit einen Blumenstrau\u00df in Vietnam.<\/p>\n<p>Die Wechselstuben hatten noch nicht auf, der Kurs (1\u20ac auf 24.000 Dong) war nicht ersichtlich, so dass wir den ersten Versuch am ATM Geld abzuheben abbrachen. Dies sollte aber in der Stadt ohne Probleme gehen, d.h. Hai wollte uns den Besten zeigen. Also erstmal ins Hotel, wo ein Zimmer f\u00fcr die vergangene Nacht wegen dem Early CheckIn bezahlt war und wir noch Fr\u00fchst\u00fccken konnten.<\/p>\n<p>Der internationale Flugplatz wurde erst 2015 eingeweiht, die Stra\u00dfe verbreitert und eine neue Br\u00fccke \u00fcber den Roten Flu\u00df gebaut &#8211; aber es gibt noch keine Schnellbahnanbindung. Und nat\u00fcrlich mussten wir auch mal wieder \u00fcber den BBI witzeln.<\/p>\n<p>Ab dem Roten Flu\u00df ging das eigentlich erwartete Verkehrschaos los. Die Roller tauchten auf und die Stra\u00dfe f\u00fcllte sich zunehmend. Die Durchschnittsgeschwindigkeit sank auf unter 30 km\/h und alles fuhr durcheinander. Es sah so aus als wenn der St\u00e4rkere oder Frechere mit der lauteren Hupe gewinnt und der Verlierer rechtzeitig nachgab. Dann schnell Hotelzimmer belegt, Fr\u00fchst\u00fcck in einem 3 Sterne Hotel mit guter Qualit\u00e4t verspeist und dann erstmal gut 2 Stunden nachgeschlafen.<\/p>\n<p>Alles ist weihnachtlich geschm\u00fcckt und wie wie sp\u00e4ter erfahren wird Weihnachten von fast allen Konfessionen mitgelebt. Es gibt zwar keine Feiertage und nur Neujahr ist frei aber trotzdem f\u00fchlt man sich wie zu Hause.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4861\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4861.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4861\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Nach dem Mittag (13:00 Uhr) wurden wir abgeholt. Wir waren ja noch etwas skeptisch aber wie gebucht tats\u00e4chlich in einem &#8220;SUV&#8221; von Toyota &#8211; also individuell. Unser Programm in Ha Noi f\u00fcr diesen Tag sah vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Eins\u00e4ulen Pagode (zerst\u00f6rt, aber originalgetreu wieder aufgebaut), noch aus der Gr\u00fcndungszeit ca. 1010<\/li>\n<li>Ho Chi Min Platz (Mausoleum)<\/li>\n<li>Literaturtempel Van Mieu, gegr. 1070, Ha Nois erste Universit\u00e4t, Akademie f\u00fcr S\u00f6hne der Nation, f\u00fcnf H\u00f6fe, 5 hat im Konfuzianismus eine besondere Bedeutung (z.B. 5 Elemente: Metall, Holz, Wasser, Erde, Licht), letzte Pr\u00fcfungen 1915<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4875\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4875.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4875\" width=\"222\" height=\"150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4897\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4897.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4897\" width=\"222\" height=\"150\"><\/li>\n<li>Mit zwei Ritschka durch die Altstadt<br \/>\nso richtig hautnah im Get\u00fcmmel, enge Gassen, \u00fcberall Verkaufsst\u00e4nde, abenteuerliche Transporte und richtig enge Begegnungen auf der Stra\u00dfe zw. Auto\/Moped\/Rischka und Fu\u00dfg\u00e4ngern in allen Richtungen, dicht nebeneinander alte H\u00e4user, modernisierte H\u00e4user und \u00fcberall Kabelsalat und \u201eexperimentelle\u201c Stromanschl\u00fcsse<br \/>\nIn unserem Reisef\u00fchrer ist zu Lesen, dass die sanit\u00e4ren Bedingungen in den H\u00e4usern noch heute sehr schlecht sind und sich viele Menschen auf engstem Raum dr\u00e4ngen aber niemend will weg. Die Grundst\u00fcckspreise sind wohl in astronomische H\u00f6hen geschossen<br \/>\nZwischendurch ein Hostel mit l\u00e4rmenden Jugendlichen im Weihnachtsrausch<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4916\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4916.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4916\" width=\"252\" height=\"172\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4943\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4943.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4943\" width=\"252\" height=\"200\"><\/li>\n<li>Hoan Kiem See (See des zur\u00fcckgegeben Schwertes), wo noch heute eine Riesenschildkr\u00f6tenart lebt. Mit Besichtigung der Br\u00fccke der aufgehenden Sonne und Den Ngoc Son Tempel, d.h. Jadebergtempel (konservierte Schildkr\u00f6te 400 Jahre alt)<\/li>\n<li>Wasserpuppentheater, Figuren werden in Handarbeit aus Holz gefertigt, mit Farbe wasserfest und haltbar gemacht und von Spielern hinter einem Vorhang mit Bambusstangen bewegt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wow, im Theater hatten wir M\u00fche, die Augen offen zu halten. Die 6 Stunden Zeitdifferenz forderten doch ihren Tribut. Vor dem Theater hatten wir auf Empfehlung von Hai an einem ATM Automaten Dong abgehoben und wie sich sp\u00e4ter herausstellte war dies tats\u00e4chlich die g\u00fcnstigste Bank.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151225-Vietnam-IMG_4963\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151225-Vietnam-IMG_4963.jpg\" alt=\"20151225-Vietnam-IMG_4963\" width=\"720\" height=\"255\"><\/p>\n<p>Wir brauchten noch etwas Wasser und statt eines Abendessen an der Strasse sollten es ein paar Kekse sein. 85.000 Dong, ca. 3,50 \u20ac &#8211; ganz sch\u00f6n teuer&#8230;.<br \/>\nUm die Zeitumstellung besser hinzukriegen versuchten wir bis 22:00 Uhr wach zu bleiben aber irgendwann vorher war Schluss.<\/p>\n<h2>2. Weihnachtstag<\/h2>\n<p>Heute stand der Ausflug zur trockenen Halong Bucht auf dem Programm, die ihren Namen von den steil aufragenden Bergformationen ableitet, die im Wasser wohl wie in der Halong Bucht aussehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Um 08:30 Uhr wurden wir abgeholt. Die Fahrt aus der Stadt Rtg. S\u00fcden war ein Erlebnis f\u00fcr uns! Wir ben\u00f6tigten gut 45 Minuten bis zur Autobahn wo keine Mopeds erlaubt sind. Es f\u00fchren 3 Stra\u00dfen in den S\u00fcden aber die neue Autobahn war trotz Mautpflicht wohl die besser Wahl, um voran zu kommen. Die maximale Geschwindigkeit ist 120 km\/h aber es wird in der Regel detlich langsamer gefahren. Nach gut einer Stunde ging es auf der alten Nationalstra\u00dfe #1 weiter.<\/p>\n<p>Die Sicht war nicht besonders gut, es war diesig aber was am Stra\u00dfenrand zu sehen war fesselte ohnehin unsere Aufmerksamkeit. Die Orte sind tlw. moderner als die Stadtteile, welche wir von Ha Noi kannten. Auch hier krasse Gegens\u00e4tze, eine Sta\u00dfenseite ganz neu\/modern und die andere Seite alt und sch\u00e4big. Immer wieder auch die in der Stadt gebauten, typischen, schmalen Handtuchh\u00e4user. Zwischen 3 und 5 m breit aber bis zu 50 m lang und immer mit mehreren Etagen.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen Zwischenhalt in einem touristisch gut organisierten Stopp ging es zu einer ehemaligen Hauptstadt &#8220;Hoa Lu&#8221; (968 &#8211; 1009) der Dinh-Dynastie. Auf dem Weg geraten wir in den Schulschluss. Ende endlose Kolonne von Elektror\u00e4dern.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151226-Vietnam-IMG_5011\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151226-Vietnam-IMG_5011.jpg\" alt=\"20151226-Vietnam-IMG_5011\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Dort aus taktischen Gr\u00fcnden vom K\u00f6nig Dinh Tien Hoang angelegt, um den Schutz der umliegenden Berge zu nutzen. Die Tempelanlage wurde sp\u00e4ter zum Gedenken auf dem Gel\u00e4nde des ehem K\u00f6nigspalast gebaut und war bei unserem Besuch Treffpunkt f\u00fcr viele Schulklassen. In dem Tempel sind sehr sch\u00f6ne Holzs\u00e4ulen zu sehen. F\u00fcr uns zum ersten Mal so richtig bewu\u00dft ist immer wieder der Augenmerk auf die harmonische, ausgeglichene bzw. symetrische Gestaltung. Immer 3 Eing\u00e4nge, W\u00e4chter oder Drachen um Unheil abzuwenden und die Himmelsrichtung sind wichtig. Selbst die Dachsteine folgen dem \u201eYin und Yang\u201c.<\/p>\n<p>Von dort ging es zu einem zentralen Mittagsbuffet f\u00fcr diverse Reisegruppen, was aber ganz gut schmeckte (20$).<\/p>\n<p>Die dreist\u00f6ckige Bich-Dong Pagode besichtigten wir ebenfalls, welche im 15. Jahrhundert in Grotten hineingebaut wurde. Unser Reiseleiter bem\u00fcht sich redlich uns die jeweils wichtigen Dinge zu vermitteln. Ein vielzahl an Informationen, wir h\u00e4tten wohl vorab lernen m\u00fcssen ;-).<\/p>\n<p>Zum Abschluss erwartete uns eine gut 1,5 st\u00fcndige Bootsfahrt. Wir hatten uns auf Empfehlung von Hai gegen die Hauptroute entschieden, um den Touristenrummel zu entgehen. Der Einstieg in das kleine Boot wurde von Gitti bravour\u00f6s gemeistert &#8211; die Vietnamesen sind immer sehr hilfsbereit.<\/p>\n<p>Die Fahrt f\u00fchrte uns durch 3 Grotten, davon eine sehr lange, mit Tropfsteingebilden (nat\u00fcrlich mit Budda). Wir leuchten und unserer Ruderin bewegt die Ruder mit den F\u00fc\u00dfen. Es geht vorbei an Reisfeldern, Bambushain, sehr vielen Seerosen und das umgebende Bergpanorama ist beeindruckend, es fehlte eigentlich nur noch etwas Sonne. Hai hatte 5$ Trinkgeld empfohlen aber vmtl. war dies etwas zu viel wie wir an der Reaktion unsere Ruderin sehen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151226-Vietnam-IMG_5101\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151226-Vietnam-IMG_5101.jpg\" alt=\"20151226-Vietnam-IMG_5101\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151226-Vietnam-IMG_5103\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151226-Vietnam-IMG_5103.jpg\" alt=\"20151226-Vietnam-IMG_5103\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt wieder interessante Verkehrsbegegnungen, eine Felsformation wie ein Wal, abenteuerliche Abk\u00fcrzung wegen Stau und tats\u00e4chlich ein ausgewachsenes Schwein in einer Transportkiste auf dem Moped.<\/p>\n<p>Wir sind geschafft von dem langen Tag und den vielen Eindr\u00fccken. Ein kleines Abendessen im Hotel war noch drin, dann Vorbereitung f\u00fcr die Weiterfahrt und Schluss f\u00fcr diesen Tag.<\/p>\n<h2>27. Dezember<\/h2>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151227-Vietnam-IMG_5149\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151227-Vietnam-IMG_5149.jpg\" alt=\"20151227-Vietnam-IMG_5149\" width=\"720\" height=\"162\"><\/p>\n<p>Es geht wieder fr\u00fch los. Um 08:00 Uhr ist Abfahrt. Bis zur Halongbucht oder Vinh Ha Long mit ihren 1969 fantastisch geformten, steil aus dem Wasser ragenden Inseln sind es zwar nur 160 km aber wir ben\u00f6tigten inkl. zweier Zwischenstopps jeweils im TouriCenter je 30 Minuten fast 5 Stunden.<\/p>\n<p>Beim ersten Halt kauften wir unser erstes Souvenir &#8211; ein gesticktes Bild. In der Perlenfabrik, kurz vor der Ankunft, schauten wir uns an wie k\u00fcnstlich Perlen gez\u00fcchtet werden. Den Muscheln wird eine &#8220;Verunreinigung&#8221; aus Perlmutt eingesetzt, die von der Muschel als Fremdk\u00f6per isoliert je nach Typ in 1,2,3 Jahren eine wei\u00dfe, rosa oder schwarze Perle ergibt.<\/p>\n<p>Im Hafen verabschiedeten wir uns f\u00fcr einen Tag von unserem Reiseleiter und wurden an einen jungen Hrn. Hai2 auf der &#8220;Ph\u00f6nix&#8221; \u00fcbergeben. Der Hafen machte einen sehr touristisch ausgepr\u00e4gten Eindruck. Mit einem Tender wurden wir zu unserem Boot gebracht. Es war ein etwas kleineres, d.h. 22 Passagiere fassendes Schiff. Die &#8220;Ph\u00f6nix&#8221; \u00e4u\u00dferlich sehr alt war noch immer weihnachtlich geschm\u00fcckt. Wir erhielten eine sehr sch\u00f6ne, renovierte Kabine und w\u00e4hrend des Mittagessen ging es schon los zu den ca. 15 km entfernten Felsen. Wir sa\u00dfen mit zwei jungen Britinnen an einem Tisch, die nach dem Studium 9 Monate durch Asien und Australien reisten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151227-Vietnam-IMG_5207\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151227-Vietnam-IMG_5207.jpg\" alt=\"20151227-Vietnam-IMG_5207\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151227-Vietnam-IMG_5238\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151227-Vietnam-IMG_5238.jpg\" alt=\"20151227-Vietnam-IMG_5238\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Bei der Besichtigung der ber\u00fchmten Tropfsteinh\u00f6hle Thiem Cung-Grotte mit einer sehr gro\u00dfen Halle kam Birgit nicht mit. Der Aufstieg war etwas beschwerlich, obwohl sie h\u00e4tte es vielleicht doch geschaft. Die gro\u00dfe Kammer war sehr beeindruckend und farblich illuminiert. Auf der Fahrt zum Titov Beach (Ti Top) bot Hr. Hai2 ganz \u00fcberraschend an Birgit von dem Schiff abzuholen. Alles problemlos, alle machten mit und so konnten wir noch am Strand die Aussicht gemeinsam genie\u00dfen. Die Statue am Anleger erinnert an den 2. sowjetischen Astronauten der die Insel 1962 zusammen mit Ho Chi Minh besuchte. \u00dcbrigens die Anzahl der Inseln ist dem Todesjahr von Ho Chi Minh entnommen, zumindestens solange es keine andere offizielle Zahl gibt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Ein reichliches Abendessen (8 G\u00e4nge) beschlo\u00df den Tag &#8230; Wir versuchten noch ohne Erfolg zu angeln und genossen die Aussicht von Bord. Trotz der vielen Schiffe, es sah aus wie in einer Stadt, war es erstaunlich ruhig.<\/p>\n<h2>28. Dezember<\/h2>\n<p>Wegen starker Bew\u00f6lkung lohnte sich der fr\u00fche Morgen nicht. Der spektakul\u00e4ren Sonnenaufgang versteckte sich hinter Wolken. Nach einem sehr reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck konnten sich Wagemutige f\u00fcr ca 1 Stunde mit einem Paddelboot vergn\u00fcgen. Es galt eine kleine Insel ohne H\u00f6hle oder sonstige Besonderheit zu umrunden. Dies reizte mich nicht und so blieben wir beide an Bord und genossen die Aussicht.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt \u00fcber eine andere Route wurde zus\u00e4tzlich von einem Kochkurs begleitet. Wir lernten und \u00fcbten praktisch, wie man Fr\u00fchlingsrollen herstellt. Die gesamte Rohmasse musste verarbeitet werden, da sie zu unserem Mittagessen geh\u00f6rte.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151228-Vietnam-IMG_1899\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151228-Vietnam-IMG_1899.jpg\" alt=\"20151228-Vietnam-IMG_1899\" width=\"360\" height=\"266\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151228-Vietnam-IMG_5279\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151228-Vietnam-IMG_5279.jpg\" alt=\"20151228-Vietnam-IMG_5279\" width=\"360\" height=\"266\"><\/p>\n<p>Zwischendurch bewunderten wir interessante Felsformationen, wie die &#8220;kissing chicken&#8221;.<\/p>\n<p>Das Mittagessen war wieder sehr gut. Wir haben uns auf der alten &#8220;Ph\u00f6nix&#8221; sehr wohl gef\u00fchlt. Die Halongbucht selbst verliert aber an Charme durch die unz\u00e4hligen Touristenboote. Wir w\u00fcrden sagen, weniger ist mehr und beim n\u00e4chsten Mal w\u00fcrden wir gerne die schwimmenden D\u00f6rfer sehen wollen.<\/p>\n<p>An Land erwartete uns bereits Hai. Es ging zur\u00fcck nach Ha Noi zum Inlandsflugplatz (alte Intern. Flugplatz). Wir wollten weiter nach Hue (gesprochen Hu e). Wir standen zum ersten Mal vor der Frage \u2013 wie zeigt man sich Erkenntlich f\u00fcr eine gute Reiseleitung? F\u00fcr Reisegruppen empfiehlt unser Vietnambuch 1$ pro Person und Tag. Wir entschieden uns f\u00fcr 5$\/Tag f\u00fcr den Reiseleiter und 3$ f\u00fcr den Fahrer und haben dies dann durchgehalten.<\/p>\n<p>Das Durchschnittseinkommen f\u00fcr einen gut angestellten Touristenfahrer betr\u00e4gt zw. 500..600$\/Monat. Sie m\u00fcssen aber neben der Steuer auch die Krankenversicherung, etc. voll selbst tragen.<\/p>\n<p>Um 19:20 Uhr ging es p\u00fcnktlich los. Im Flieger mehr Touristen als Einheimische.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151228-Vietnam-IMG_1938\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151228-Vietnam-IMG_1938.jpg\" alt=\"20151228-Vietnam-IMG_1938\" width=\"300\" height=\"190\" align=\"right\">Pro Jahr kommen ca. 4 Mill. Touristen aus China, 2 Mill. aus Indochina, dann Frankreich und ca. 200.000 aus Deutschland &#8230;<\/p>\n<p>Der Flugplatz in Hue ist sehr klein. Von den beiden Gep\u00e4ckb\u00e4ndern fiel ausgerechnet unseres aus. Machte nichts die Koffer kamen einfach mit auf das andere Band. Trotz des Puzzle waren wir diesmal nicht die letzten, die alle Koffer in der Hand hielten.<\/p>\n<p>Wir wurden wieder einmal herzlich empfangen. Jostho war unser Reiseleiter f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Heute ist der 18. November erkl\u00e4rt er uns! Wir bekommen eine M\u00fcnzsammlung von ihm. Die M\u00fcnzen sind zwar noch g\u00fcltige Zahlungsmittel aber nicht mehr im Gebrauch und das lokale Reiseb\u00fcro \u00fcberraschte uns mit einen bestickten Beutel und chinesischen H\u00fcten. Nach dem CheckIn in dem Hotel mit Blick auf den Huong-Flu\u00df (Parfum Flu\u00df) gingen wir gegen\u00fcber dem Hotel Essen. Inzwischen hatten wir uns an den Verkehr gew\u00f6hnt. Wenn man nicht blind losl\u00e4uft, Sichtkontakt such und klar seine Absicht zu erkennen gibt, wird man von den Mopeds und Autos &#8220;umkurvt&#8221;.<\/p>\n<h2>29. Dezember<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"20151229-Vietnam-IMG_5295\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151229-Vietnam-IMG_5295.jpg\" alt=\"20151229-Vietnam-IMG_5295\" width=\"300\" height=\"450\" align=\"left\">Jostho ging es etwas gem\u00fctlicher an. Wir wurden erst gegen 09:00 Uhr abgeholt.<\/p>\n<p>Den Tag soll man mit einer Pagode beginnen.<\/p>\n<p>Am &#8220;Flu\u00df der Wohlger\u00fcche&#8221; besuchten wir die auf dem Hochufer liegende &#8220;Thien-Mu&#8221; Pagode, welche der Himmelsmutter geweiht ist. Die Treppen waren eine Herausforderung f\u00fcr Birgit. Der siebenst\u00f6ckige, achteckige &#8220;Phnoc-Duyen&#8221; Turm vor der Pagode gilt als Wahrzeichen von Hue. Rechts steht ein Pavillon auf einer steinernen Schildkr\u00f6te und zur linken Seite h\u00e4ngt eine gro\u00dfe Glocke in dem Pavillon. Durch das wie immer dreiteilige Tor betritt man den Hauptteil. Der Eingang wird flankiert von W\u00e4chtern (Mandarin). Mit langem Bart der &#8220;gute&#8221; und mit kurzem Bart der &#8220;b\u00f6se&#8221; oder mehr kriegerische Mandarin. Der dickb\u00e4uchige Di Lac Budda ist ein Zeichen f\u00fcr Wohlstand.<\/p>\n<p>Von der Pagode fuhren wir (alleine mit Jostho) mit einem Drachenboot zur\u00fcck nach Hue. Der Einstieg \u00fcber den Bug war sehr beschwerlich. Es regnete und so wurde die eigentlich sch\u00f6ne Bootsfahrt zu einer &#8220;Kaffeefahrt&#8221;. Die Schifferfamilie lebt auf dem Boot und versuchte noch etwas hinzu zu verdienen. Wir handelten ein Holzboot von 450.000 auf 300.000 Dong herunter.<\/p>\n<p>Mit dem Auto ging es auf die andere Seite zur Zitadelle. Errichtet 1818 vom Kaiser Hoang De, direkt am Fluss mit einer ca. 11 km langen Mauer (21 m und 6,6 m hoch) nach chinesischem Vorbild.<br \/>\nDer Palast (Nguyen Dynastie), d.h. die verbotene Stadt ist \u00e4hnlich wie in Peking rechteckig aufgebaut. Die Tore weisen jeweils in Himmelsrichtungen mit unterschiedlicher Bedeutung.<\/p>\n<p>Leider wurde der Palast von den Franzosen bombardiert, im Vietnamkrieg stark umk\u00e4mpft und stark zerst\u00f6rt. Erst die Aufnahme als UNESCO Kulturerbe, f\u00fchrte zu einer Sicherung der zerfallenden Anlage.<br \/>\nDie wiederaufgebauten Teile lassen seine ehemalige Pracht erahnen.<br \/>\nEine Seidenmanufaktur in einem Pavillon war sehr au\u00dfergew\u00f6hnlich, ist f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Arbeiten bekannt und der Palast der Kaiserinmutter (renoviert) sehr sch\u00f6n anzusehen. Trotz aller Harmonie, d.h. das Gleichgewicht bzw. die Symmetrie bei der klassischen Errichtung der Geb\u00e4ude bleibt anzumerken, dass der letzte, moderne Kaiser Bao Dai einen Tennisplatz errichten lie\u00df.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151229-Vietnam-IMG_5328\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151229-Vietnam-IMG_5328.jpg\" alt=\"20151229-Vietnam-IMG_5328\" width=\"720\" height=\"396\"><\/p>\n<p>Wir wurden zum Mittagessen in ein Restaurant nah bei der Zitadelle gebracht. Sehr gepflegtes Essen f\u00fcr umgerechnet 20$.<\/p>\n<p>Der Fahrer hatte diesmal so seine Probleme, wir warten etwas bis er uns abholte. Es ging zu dem ca. 5km s\u00fcdlich von Hue gelegenen &#8220;Grab der Bescheidenheit&#8221; vom Kaiser Tu Duc. Der diese Gr\u00fcnanlage schon zu Lebzeiten errichten lie\u00df und noch ca. 10 Jahre u.a. zur Entspannung und f\u00fcr Theaterauff\u00fchrungen nutzte. Der Kaiser hatte sich mehr der Poesie als den Amtsgesch\u00e4ften verschrieben. In seiner Regentschaft verfiel das Reich und wurde von den Franzosen erobert. Die Grabstelle wird, obwohl von geschichtlicher Bedeutung, nicht von Vietnamesen besucht.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151229-Vietnam-IMG_5371\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151229-Vietnam-IMG_5371.jpg\" alt=\"20151229-Vietnam-IMG_5371\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151229-Vietnam-IMG_5380\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151229-Vietnam-IMG_5380.jpg\" alt=\"20151229-Vietnam-IMG_5380\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Wieder viele Stufen und viel zu laufen aber zum Schluss kamen wir gerade rechtzeitig um noch etwas vietnamesische Volksmusik in einem sch\u00f6nen Pavillon zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Fahrer musste das Auto an einer Polizeikontrolle vorbeischleusen und wir liefen ihm ein paar Meter hinterher. Daf\u00fcr gab es einen etwas abenteuerlichen Abstecher zu einem Aussichtspunkt und um Birgit den Aufstieg zu ersparen, wurde einfach eine Schranke ge\u00f6ffnet. Ein spektakul\u00e4rer Blick \u00fcber den Flu\u00df, nur leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, so dass die Berge im Hintergrund nur zu erahnen waren.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151229-Vietnam-IMG_5383\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151229-Vietnam-IMG_5383.jpg\" alt=\"20151229-Vietnam-IMG_5383\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Kurzer Halt bei einer R\u00e4ucherst\u00e4bchenherstellung, d.h. die St\u00e4bchen werden mit einer harzigen Masse umh\u00fcllt und anschlie\u00dfend in einer Zimtmixtur gew\u00e4lzt, was dann den typischen Geruch ergibt. Weiter ging es zu dem Dong-Ba Markt, wo alle m\u00f6glichen lokalen Produkte und Gerichte verkauft wurden.<\/p>\n<p>Damit endete das offizielle Programm um halb f\u00fcnf und wir verabredeten uns wieder f\u00fcr um 9 am n\u00e4chsten Morgen.<\/p>\n<p>Das Restaurant vom Vorabend hatte uns gefallen und nach einem kurzen Bummel entschieden wir uns wieder f\u00fcr den gleichen Platz. Wir bestellten ein BBQ am Tisch, was so spannend und unterhaltsam wurde, dass wir glatt verga\u00dfen Bilder zu machen. Die Bedienung half uns nach Kr\u00e4ften und hatte wohl ihren eigenen Spa\u00df an uns Touri.<\/p>\n<h2>30. Dezember<\/h2>\n<p>Es ging weiter in Richtung S\u00fcden &#8211; Tagesziel war Hoi An. Wir fuhren auf der #1 aber zwischendurch ging es runter von der Hauptstra\u00dfe und auf schmalen Stra\u00dfen durch Reisfelder. Wir schauten Reisbauern bei der Arbeit zu.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5438\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5438.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5438\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5442\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5442.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5442\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Im Hochland wird Reis 1x und im S\u00fcden bis zu 3x im Jahr angebaut. Hier in der Mitte des Landes ca. 2x. Die Reisbauern geh\u00f6ren mit zu den \u00e4rmsten des Landes und m\u00fcssen tlw. mit deutlich weniger als 100$ pro Monat auskommen.<\/p>\n<p>Der Wolkenpass stand auf dem Programm. Grenze zwischen zwei Gebieten und ehemals stark bewacht. Bevor der Stra\u00dfentunnel 1980 fertig gestellt wurde, ging es je nach Ausbaustufen der Serpentinen u.a. nur tageweise in eine Richtung. Die Passstra\u00dfe ist ca. 20 km l\u00e4nger als der Tunnel und muss heute nur noch von Gefahrgut- und Tiertransporten benutzt werden. Ansonsten ist dies ein Touristenmagnet, obwohl die Geb\u00e4ude am Pass selbst verfallen sind.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5452\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5452.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5452\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Wir hatten Gl\u00fcck, das Wetter war deutlich besser geworden und die Aussicht gro\u00dfartig. Es zogen sogar ein paar Wolken durch, so dass der Pa\u00df seinem Namen gerecht wurde.<\/p>\n<p>Der Besuch des Cham Museum in Da Nang war nicht so ganz nach unserem Geschmack. Es wurden Einfl\u00fcsse durch den Hinduismus gezeigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_1971\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_1971.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_1971\" width=\"120\" height=\"205\" align=\"left\">Das Mittagessen in einem &#8220;Sandwich&#8221; Restaurant war hingegen sehr gut. Wir waren \u00fcberrascht wie gut man ein Sandwich zubereiten kann. Selbst ich konnte schon wieder essen.<br \/>\nJostho hatte gegen meinen Durchfall eine spezielle Medizin besorgt. F\u00fcr nur 5000 Dong 3&#215;10 Tabletten Berberin EX &#8211; diese wirkten super.<\/p>\n<p>Wir besuchten eine Marmormanufaktur und waren begeistert von den modernen Skulpturen, konnten uns aber nicht entschlie\u00dfen, eine Schiffsfracht zu riskieren. Unmittelbar neben den vielen Manufakturen ein imposante Berge, d.h. eigentlich 5. Jostho bekam wohl das OK f\u00fcr den Fahrstuhl von seiner Agentur, um Birgit den Aufstieg zu ersparen und so besichtigten wir eine Pagode auf einem der &#8220;F\u00fcnf Marmorberge&#8221; (Nui Non Nuoc). Die Pagode ist mit einer Statue des historische Budda tlw. in Grotten hinein gebaut. Die Berge ragen Tafelbergen gleich unmittelbar aus dem Flachland heraus und bestehen haupts\u00e4chlich aus Kalkstein. Der heute verarbeitete Marmor wird aus Laos importiert. Dies h\u00f6rt sich erstmal sehr weit an, da aber Vietnam an dieser Stelle nur ca. 50 km breit ist, relativiert sich der Transport ganz deutlich.<\/p>\n<p>Es ging weiter nach Hoi An. Der Fahrer kassierte in der Stadt glatt einen Strafzettel als er uns, um Birgit einen weiten Weg zu ersparen, im Halteverbot aussteigen lie\u00df. Wir bummelten trotz alledem unbeschwert durch die Altstadt, die wirklich sehr sch\u00f6n anzusehen aber auch sehr voll mit Touristen war. Also Gemeindehaus, Zwei-Augen-Haus, ein sehr altes bewohntes Haus alle mit japanischen, chinesischen und vietnamesischen Stilelementen und nat\u00fcrlich als &#8220;must have&#8221; auch die japanische Br\u00fccke.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5524\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5524.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5524\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5531\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5531.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5531\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Die Stadt wurde oft vom Hochwasser heimgesucht und auch heuer war der Wasserstand fast auf H\u00f6he der Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Das Hotel, ganz versteckt, entpuppte sich als Kleinod an einem Fluss. Wir waren etwas geschafft und genossen das Ambiente und den Sonnenuntergang mit Blick \u00fcber den Flu\u00df in der Hotelanlage.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151230-Vietnam-IMG_5550\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151230-Vietnam-IMG_5550.jpg\" alt=\"20151230-Vietnam-IMG_5550\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<h2>Silvester 2015<\/h2>\n<p>An diesem Tag ging es etwas fr\u00fcher mit dem Fahrrad los. Drei Stunden waren veranschlagt. Erst auf kleinen Wegen vorbei an Reisfeldern wo wir u.a. einem Bauern mit Wasserb\u00fcffel (BMW) zuschauten, die berauschende Wirkung von Betelpalmen und den Unterschied zur Kokosnusspalmen erkl\u00e4rt bekamen. Die h\u00fchnereigro\u00dfen roten Fr\u00fcchte der Betelpalme werden als berauschendes Genu\u00dfmittel gebarucht. Der wei\u00dfe vietnamesische Storch war unterwegs sehr scheu und lie\u00df sich nicht aus der N\u00e4he ablichten. Die Gegend versorgt die gesamte Stadt mit Nahrung, Shrimps inklusive. Eine eher genossenschaftlich organisierte Anlage arbeitet quasi als Biobauern und versorgt die Hotels. Dort musste ich mit ran und mit einem traditionellen Spaten ein kleines Salatbeet herrichten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151231-Vietnam-IMG_5571\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151231-Vietnam-IMG_5571.jpg\" alt=\"20151231-Vietnam-IMG_5571\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151231-Vietnam-IMG_5613\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151231-Vietnam-IMG_5613.jpg\" alt=\"20151231-Vietnam-IMG_5613\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Zur Erfrischung gab es anschlie\u00dfend Pfefferminztee mit Balsamikosamen \u2013 sehr wohlschmeckend.<\/p>\n<p>Bei der Weiterfahrt immer mal wieder hautnahe Begegnungen mit Rindern, die sich nicht von ein paar R\u00e4dern st\u00f6ren lie\u00dfen. Dann ging es auf die Stra\u00dfe durch Hoi An. Entweder nahmen alle \u00fcberm\u00e4\u00dfig R\u00fccksicht oder wir hatten uns das gut abgeschaut. Es klappte prima. Selbst abbiegen an der Ampel war kein Problem.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151231-Vietnam-IMG_5582\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151231-Vietnam-IMG_5582.jpg\" alt=\"20151231-Vietnam-IMG_5582\" width=\"360\" height=\"258\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20151231-Vietnam-IMG_5628\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151231-Vietnam-IMG_5628.jpg\" alt=\"20151231-Vietnam-IMG_5628\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Nur mal nebenbei &#8211; es gibt in Vietnam 92 Mill. Einwohner, 47 Mill. Mopeds und mit 1 Auto auf 40 Einwohner gibt es im Vergleich zu Japan mit 1 Auto auf 2 Einwohner sehr wenig Pkw. Dies ist mehr oder weniger gewollt, d.h. Neufahrzeuge sind mit einer sehr hohen Steuer belegt.<\/p>\n<p>Bei Birgit schwanden nach gut 2 Stunden ohne Akkuunterst\u00fctzung die Kr\u00e4fte. Noch schnell eine Fischerei, Friedhof und zur\u00fcck ins Hotel.<\/p>\n<p>Dusche und ab zum Flugplatz, alles gut geplant und ohne Stress. Unsere n\u00e4chste Etappe &#8211; Saigon, oder besser Ho Chi Minh &#8211; wartete auf uns.<\/p>\n<p>Nach der \u00fcblichen Wartezeit am Kofferband wurden wir von Kiem mit einem Strau\u00df begr\u00fc\u00dft, der uns f\u00fcr diesen Tag nur noch in das Hotel brachte. Auch hier gab es von der lokalen Niederlassung noch eine Aufmerksamkeit, zwei Ritschka &#8211; jetzt waren unsere Koffer endg\u00fcltig zu klein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"20151231-Vietnam-IMG_2025\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20151231-Vietnam-IMG_2025.jpg\" alt=\"20151231-Vietnam-IMG_2025\" width=\"360\" height=\"276\" align=\"left\">Das Hotel lag direkt im Zentrum, das Zimmer war sehr sch\u00f6n aber leider ohne echtes Fenster, bzw. dieses f\u00fchrte in einen Innenhof und konnte nur mit einem ganz kleinen Spalt ge\u00f6ffnet werden. HCMC war ganz sch\u00f6n warm und um ehrlich zu sein, wir mussten eh mit der Klimaanlage schlafen \u2013 also lie\u00dfen wir es dabei.<\/p>\n<p>Wir hatten gerade noch Zeit uns f\u00fcr das Abendmen\u00fc 19:00 bis 21:00 Uhr vorzubereiten, dann ging es ins neunte Stockwerk.<\/p>\n<p>Das Galabuffet war sehr reichhaltig und es spielte eine kleine Gruppe. Die Verlosung von ein paar Preisen erzeugte aber leider auch keine richtig Stimmung und so verlie\u00dfen wir als die Band gegen 20:30 Uhr aufh\u00f6rte das Restaurant und machten uns auf die Suche nach zwei Pikolo Flaschen. Genommen haben wir dann in einem Delikat-Laden \ud83d\ude09 zwei kleine Rotweinflaschen.<\/p>\n<p>Wir folgten einer Empfehlung und gingen gegen 23 Uhr zum Saigonfluss. An einem Kreisverkehr wo tags\u00fcber der Verkehr quirlte, ging schon fast nichts mehr. \u00dcberall standen Mopeds, Menschenmassen und eine halbe Stunde vor Mitternacht brach der Verkehr v\u00f6llig zusammen. Es regelte sich alles von alleine &#8211; die Polizei war kaum zu sehen.<\/p>\n<p>Wir hatten noch einen Sitzplatz auf einer Verkehrsinsel im Kreisverkehr bekommen. Vor uns stand nach kurzer Zeit ein junges Paar mit Zwillingen &#8211; alle sehr freundlich und wir genossen unsre Weinflaschen. Es wirkte wie ein Volksfest und um Mitternacht gab es f\u00fcr 15 Minuten ein sehr sch\u00f6nes H\u00f6henfeuerwerk mit Bildern (Mund, Smiley, Sonne mit Umlaufbahn, &#8230;).<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_2052\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_2052.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_2052\" width=\"360\" height=\"480\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_2060\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_2060.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_2060\" width=\"360\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg als Fu\u00dfg\u00e4nger zwischen gef\u00fchlt 100.000enden Mopeds war eine Herausforderung, aber wir kamen ohne Problem im Hotel an.<\/p>\n<h2>Neujahr 2016<\/h2>\n<p>Wir waren 6 Stunden fr\u00fcher im neuen Jahr angekommen &#8211; Happy New Year !! -, haben wir jetzt 6 Stunden mehr?&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem wie immer guten Fr\u00fchst\u00fcck machten wir einen Rundgang durch die Stadt und waren nach 1 \u00bd Stunden wieder zur\u00fcck im Hotel. Die W\u00e4rme setzte uns beiden ganz sch\u00f6n zu.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5640\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5640.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5640\" width=\"720\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Eine Stunde Pause, dann brachen wir noch einmal auf und suchten sowas wie ein Kaufhaus. Wir fanden tats\u00e4chlich eines und erstanden einen kleinen Koffer, angeblich Samsonite f\u00fcr all die Mitbringsel, etwas Unsicher ob er den Urlaub \u00fcberlebt und ob wir ungeschoren durch den Zoll kommen.<\/p>\n<p>In einem vietnamesischen Restaurant gleich um die Ecke a\u00dfen wir sehr preiswert f\u00fcr ca. 10\u20ac Mittag.<\/p>\n<p>Das offizielle Programm begann erst Nachmittags. Das sogenannte franz\u00f6sische Viertel stand auf dem Programm. Ab jetzt in einem Pkw unterwegs. Wir fuhren mit ehrw\u00fcrdigen Fahrst\u00fchlen in zwei mond\u00e4nen aus der Kolonialzeit stammenden Hotels auf die Dachterrasse und lie\u00dfen uns die Skyline erkl\u00e4ren. Die ehemalige Hauptstra\u00dfe vom Saigonflu\u00df zur Kathedrale war von oben nicht mehr als solche zu erkennen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5664\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5664.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5664\" width=\"360\" height=\"228\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5659\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5659.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5659\" width=\"360\" height=\"228\"><\/p>\n<p>Das Rathaus am Ende der heutigen Flaniermeile (abends ohne Verkehr!) kommt dagegen sehr pomp\u00f6s daher und ist eines von dreien dieser Bauart in Indochina. Weiter ging es zum ehemaligen Regierungspalast, der heute als Unabh\u00e4ngigkeitspalast nur noch als Museum dient. Man sagt wegen Feng Shui, sei dieses Geb\u00e4ude gegen\u00fcber einem Tierpark nicht mit Gl\u00fcck gesegnet. Die jeweiligen Pr\u00e4sidenten lebten nicht sehr lange und die neue Verwaltung bevorzugte einen anderen Platz, au\u00dferdem ist Ha Noi ja die Hauptstadt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5675\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5675.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5675\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5676\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5676.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5676\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Die Kathedrale nach dem Vorbild der Notre-Dame wurde komplett mit Material aus \u00dcbersee erbaut. Daneben befindet sich das gr\u00f6\u00dfte und sch\u00f6nste Hauptpostamt Indochinas. Der Platz ist bev\u00f6lkert von Touristen und insbesondere von Chinesen, die in Gruppen immer wieder auffallen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5687\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5687.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5687\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5690\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5690.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5690\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Es gab einmal 2 Mill. Chinesen in Vietnam, inzwischen nur noch ca. 800.000 aber daf\u00fcr 2 Mill. Chinesische Touristen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5704\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5704.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5704\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5708\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5708.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5708\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Wir besuchen wieder einen Markt \u00e4hnlich wie in Ha Noi. Zum Abschluss ging es zur Chua-Vinh-Nghiem Pagode, wo wir gemeinsam mit unserem Guide vegetarisch zu Abend a\u00dfen. Aus &#8220;Gem\u00fcse&#8221; wurden u.a. solche Gerichte wie Peking-Ente gezaubert, die recht gut schmeckten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5714\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5714.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5714\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_5721\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_5721.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_5721\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>In der Pagode bl\u00fchte ein Tempelbaum, dessen Bl\u00fcten keinen Nektar enthalten &#8211; zu dem Kiem anmerkte &#8211; zu nichts zu gebrauchen, wie die M\u00f6nche<\/p>\n<p>Beim Abendessen erfuhren wir dann noch so einiges mehr \u00fcber Vietnam:<\/p>\n<ul>\n<li>92 Mill. Einwohner und 11 Mill. Beamte<\/li>\n<li>Vietnam ist beim Kaffeeexport weltweit #2 nach Brasilien<\/li>\n<li>Die BRD importiert j\u00e4hrlich f\u00fcr ca. 200 Mill. \u20ac Rohkaffee<\/li>\n<li>Die DDR hatte damals in den Bergen ein Kooperation f\u00fcr den Kaffeeanbau gegr\u00fcndet. Den Namen der Firma gibt es noch heute<\/li>\n<li>Goethe war Mitentdecker des Koffein<\/li>\n<li>Deutschland baut keinen Kaffee an, hat aber die Kaffeekultur ganz ma\u00dfgeblich beeinflusst<\/li>\n<li>In Vietnam gibt es u.a. die Sorten Arabica (*), Robusta (**) und Excelsa (***), mit unterschiedlichem Koffeinanteil. Achtung nur in guten L\u00e4den kaufen!<\/li>\n<li>Es gibt sogenannten Elephanten- oder Wildkatzenkaffee denen man die rohen Fr\u00fcchte zu essen gibt und die Bohnen im Magen der Tiere das erste mal fermentiert werden &#8211; sehr teuer, nicht auf einem Markt kaufen<\/li>\n<li>Selbst das Milit\u00e4r hat eine eigene Bank<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_2069\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_2069.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_2069\" width=\"360\" height=\"270\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160101-Vietnam-IMG_2070\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160101-Vietnam-IMG_2070.jpg\" alt=\"20160101-Vietnam-IMG_2070\" width=\"360\" height=\"270\"><\/p>\n<h2>02. Januar<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_5788\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_5788.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_5788\" width=\"360\" height=\"240\" align=\"right\">Abfahrt halb neun zu den CU CHI Tunneln des vietnamesischen Widerstands.<\/p>\n<p>Die ersten Tunnel wurden schon zu Zeiten der Franz. Besetzung gegraben aber der gr\u00f6\u00dfere Ausbau mehrere Etagen tief erfolgte im Vietnamesischen Krieg gegen die Amerikaner. Ganze D\u00f6rfer lebten in 3 Ebenen unter der Erde nahe Saigon. Die kleinen Einstiege sind nur schwer zu bew\u00e4ltigen. Die Tunnel so angelegt, dass sie Gasangriffen und Flutung standhalten. Es ist beeindruckend unter welchen Bedingungen sie mit einfachsten Mitteln gegen die Amerikaner und die s\u00fcdvietnamesische Armee gek\u00e4mpft haben. Eisenhower sprach damals von einem Dominoeffekt und wollte mit allen Mitteln verhindern, dass sich der Kommunismus in Indochina ausbreitet. &#8220;Wir Bomben sie zur\u00fcck in die Steinzeit&#8221; ist sp\u00e4ter im Museum zu lesen.<\/p>\n<p>Die Amerikanischen Soldaten haben sich weitab jeder Genfer Konvention unmenschlich gegen\u00fcber der Zivilbev\u00f6lkerung verhalten. Mit Fotos haben sie ihre eigenen Gr\u00e4ueltaten festgehalten. Ca. 4 Mill. Vietnamesen wurden in diesem Krieg get\u00f6tet aber nur 85.000 Soldaten der USA kamen sinnloser Weise ums Leben.<\/p>\n<p>Kurzer Halt in einer Kautschukplantage auf dem R\u00fcckweg.<\/p>\n<p>Dann ging es noch pflichtgem\u00e4\u00df in das Milit\u00e4rhistorische Museum, welches vor der diplomatischen Anerkennung von Vietnam durch die USA &#8220;Museum der amerikanischen Gr\u00e4ueltaten hie\u00df&#8221;. Die USA sind nicht zimperlich bei der Verfolgung ihrer Interessen und sehr darauf bedacht die Folgen dem Vergessen anheim zu stellen, man denke da nur an die j\u00fcngsten Ausrutscher als &#8220;F\u00f6rderer&#8221; der Al Quaida oder dem destabilisierten arabischen Raum. &#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_5802\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_5802.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_5802\" width=\"360\" height=\"500\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_5803\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_5803.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_5803\" width=\"360\" height=\"500\"><\/p>\n<p>Der Vietnamkrieg war uns noch aus der Schule bekannt und Bilder von irgendwelchem Kriegsger\u00e4t in Siegerpose wollten wir nicht machen.<\/p>\n<p>China Town war da schon eher interessant. Dort leben noch ca. 400.000 Chinesen, was unschwer an den Schriftzeichen zu erkennen war. Wir besuchten die Kantonesische Pagode Thien-Hau aus dem 19. Jahrhundert. Auch hier kann man W\u00fcnsche aufh\u00e4ngen (R\u00e4ucherkranz gegen ein Entgelt). Bemerkenswert ist der Gemeinschaftsraum in dem neue Mitglieder begr\u00fc\u00dft wurden und sie Unterst\u00fctzung bei der Niederlassung fanden.<\/p>\n<p>Da es in der Stadt viele CANON Gesch\u00e4fte gab, lie\u00dfen wir uns von Kiem in ein solches begleiten. Die Apparate waren bis zu 20% preiswerter als bei uns \u2013 verlockend.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_5804\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_5804.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_5804\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_5809\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_5809.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_5809\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Wir wollten uns f\u00fcr den Tag bedanken und laden Kiem noch zum Kaffee ein. Die Bestellung \u00fcberlassen wir ihm und sind ganz \u00fcberrascht, wie gut vietnamesischer Kaffee schmeckt. Robusta enth\u00e4lt 20x mehr Koffein als Arabica und 15 Minuten nach Genuss kann man noch Schlafen gehen. Da der Kaffee pro Tasse durch ein kleinen Filter l\u00e4uft, nennt man die vietnamesische Zubereitung auch Meditationskaffee.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_2083\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_2083.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_2083\" width=\"360\" height=\"480\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160102-Vietnam-IMG_2085\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160102-Vietnam-IMG_2085.jpg\" alt=\"20160102-Vietnam-IMG_2085\" width=\"360\" height=\"480\"><\/p>\n<p>Kiem: Wenn fr\u00fch am Morgen die alten Vietnamesen in den Stra\u00dfen am Boden sitzen, dann meditieren sie nicht, sondern schauen beim Kaffeetrinken langen Beinen hinterher ;-)!<\/p>\n<h2>03. Januar<\/h2>\n<p>Es ging ins Mekongdelta.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160103-Vietnam-IMG_5863\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160103-Vietnam-IMG_5863.jpg\" alt=\"20160103-Vietnam-IMG_5863\" width=\"720\" height=\"290\"><\/p>\n<p>Die Pagode fiel aus. Wir fuhren gleich in die Stadt My Tho und bestiegen eine Boot. Jedes dieser Boote hat am Bug zwei Drachenaugen, um Gefahren abzuwenden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"20160103-Vietnam-IMG_2090\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160103-Vietnam-IMG_2090.jpg\" alt=\"20160103-Vietnam-IMG_2090\" width=\"360\" height=\"480\" align=\"left\">Die Fahrt f\u00fchrte uns zur &#8220;Thoi-Sou&#8221; Insel, wo wir in eine sehr kleine Pferdekutsche umstiegen.<\/p>\n<p>Die \u00dcberquerung des Mekong fand an einer Stelle statt, wo mehrere Inseln seitlich \u00fcberdeckend nebeneinander liegen. Es gibt neun Mekongarme und dieser war so schon beeindruckend und an dieser Stelle ca. 2,5 km breit.<\/p>\n<p>Nach der Kutschfahrt wurden wir touristenm\u00e4\u00dfig mit einem Honig, Limetten, Bl\u00fctenpollen, Teegetr\u00e4nk bewirtet und &#8211; wie wir meinten &#8211; mit etwas lustlos vorgetragener Volksmusik begl\u00fcckt.<br \/>\nWir genossen den Tee aber bei Birgit stieg die Anspannung. Sie hatte die kleinen Holzboote gesehen, mit denen es weiterging.<\/p>\n<p>500 Boote in einem schmalen Graben f\u00fcr je maximal 4 Passagiere k\u00e4mpften regelrecht um die meisten Touristen-Touren. Wie immer wurde Birgit sehr gut beim Einsteigen geholfen. Es ging zur\u00fcck zum Mekong, dort angekommen, besichtigten wir eine Hausproduktion von Banane\/Karamell\/Kokos-Sahnebonbon. Mit dem Boot ging es weiter in ein Restaurant, wo wir Elephantenohrfisch zum Mittag a\u00dfen. Kiem zeigte mir wie &#8220;Reisb\u00e4lle&#8221; angefertigt werden, einen vollen Feigenbaum und ein originales altes vietnamesisches Haus eines ehemals reichen Mandarin.<\/p>\n<p>Dann ging es zur\u00fcck \u00fcber den Mekong und doch noch zur Schlangenfarm, die wir eigentlich extra aus dem Programm gestrichen hatten. Naja war auch nicht so super. Die meisten Schlangen hatten sich irgendwo tief im K\u00e4fig verkrochen und waren au\u00dferdem durch die offenen Gitter nur schwer zu sehen bzw. konnten auch nicht fotografiert werden.<\/p>\n<p>Die Autofahrt zur\u00fcck nach Chan Tho dauerte dann gut 2 Stunden, die unser hupfreudiger Autofahrer souver\u00e4n meisterte.<\/p>\n<p>Wir folgten der Restaurantempfehlung und a\u00dfen am Fluss ganz untypisch Pizza. Da es am n\u00e4chsten Tag sehr fr\u00fch losging, verzichteten wir auf einen Stadtbummel.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160103-Vietnam-IMG_2133\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160103-Vietnam-IMG_2133.jpg\" alt=\"20160103-Vietnam-IMG_2133\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160103-Vietnam-IMG_5883\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160103-Vietnam-IMG_5883.jpg\" alt=\"20160103-Vietnam-IMG_5883\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Noch ein Nachtrag. Als der Kaiser in Hue vor zwei Franz\u00f6sischen Kanonenbooten kapitulierte, entstand eine franz\u00f6sische Kolonie mit der Hauptstadt &#8220;Sigon&#8221; die Jahrzehnte sp\u00e4ter Deutschland als Reparationsleistung im deutsch\/franz\u00f6sischen Krieg (1870\/71) angeboten wurde. Bismark hat wohl als Unterh\u00e4ndler abgelehnt &#8211; schade, denn Deutsch w\u00e4re wohl Amtssprache geworden. Aus Sigon wurde Saigon wo derzeit 8 Mill. Einwohner und 3 Mill. Zuwanderer leben (zum Vergleich \u00d6sterreich hat 9 Mill. Einwohner). Im Mekong Delta leben ca. 20 Mill. Vietnamesen.<\/p>\n<p>Unterwegs fielen uns Grabmahle auf Reisfeldern auf. Dazu ist anzumerken, dass es in einigen Gegenden Brauch ist, Verstorbene auf ihrem eigen Grund und Boden beizusetzen.<\/p>\n<h2>04. Januar<\/h2>\n<p>Straffer Zeitplan f\u00fcr die vorletzte Etappe unserer Reise. Wir sind um 04:00 Uhr aufgestanden und besteigen noch im Dunkeln ein Boot das uns zu den schwimmenden M\u00e4rkten bringt. Stockdunkel, selbst die kleinen Boote sind kaum beleuchtet und ein Fischerboot erkennt man nur an der Kopflampe des Fischer, der gerade die Netze kontrolliert.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160104-Vietnam-IMG_5956\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160104-Vietnam-IMG_5956.jpg\" alt=\"20160104-Vietnam-IMG_5956\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160104-Vietnam-IMG_5964\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160104-Vietnam-IMG_5964.jpg\" alt=\"20160104-Vietnam-IMG_5964\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Es rumpelte und der &#8220;Kapit\u00e4n&#8221; rannte mit einem Haken nach hinten. Er hatte eine (3?) treibende Rettungsweste erwischt, die sich in der Schraube verfangen hatte. Nach kurzer Zeit ging es weiter.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160104-Vietnam-IMG_5975\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160104-Vietnam-IMG_5975.jpg\" alt=\"20160104-Vietnam-IMG_5975\" width=\"360\" height=\"240\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160104-Vietnam-IMG_5985\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160104-Vietnam-IMG_5985.jpg\" alt=\"20160104-Vietnam-IMG_5985\" width=\"360\" height=\"240\"><\/p>\n<p>Als wir ankamen, war es noch dunkel. Die voll beladenen Boote lagen miteinander vert\u00e4ut im Fluss und so langsam kam Bewegung in die Szenerie. K\u00e4uferboote kamen heran und es wurden jeweils gr\u00f6\u00dfere Mengen oder ganze Schiffsladungen gehandelt. Jedes Boot zeigte an einer Stange die jeweilige Ladung\/Ware an &#8211; \u00fcbrigens alles landwirtschaftliche Produkte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160104-Vietnam-IMG_5996\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160104-Vietnam-IMG_5996.jpg\" alt=\"20160104-Vietnam-IMG_5996\" width=\"125\" height=\"180\" align=\"right\">Wir fuhren 2,3 Mal durch den &#8220;Markt&#8221; bis es hell war, dann ging es zur\u00fcck in den Sonnenaufgang. Uns entgegen kamen unz\u00e4hlige Touristenboote, gef\u00fchlt mehr als Marktboote. Also Gl\u00fcck gehabt, dass wir so fr\u00fch raus mussten. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck CheckOut. Dies war das einfachste Hotel und das erste, welches die P\u00e4sse einbehielt und das Zimmer kontrollierte.<\/p>\n<p>Wir verabschieden uns von Kiem und stiegen noch einmal in den Flieger, eine TurboProp Maschine, die uns nach Phu Quoc flog.<\/p>\n<p>Dort wurden wir vom Hoteltransfer des Thien Hai Son Resort erwartet, d.h. unser individuelles Programm \u00fcber 10 sehr erlebnisreiche und sehr sch\u00f6ne Tage war zu Ende.<\/p>\n<p>Zeit einmal Danke zu sagen. Unsere Reiseleiter kannten durch ihre Berufsausbildung alle die DDR was uns wohl als ehemalige Ossi den Kontakt erleichterte. Sie sprachen gut Deutsch haben uns sehr viel erkl\u00e4rt und vermittelt und waren vor allem sehr hilfsbereit. Insbesondere klappte es sehr gut, die Geschwindigkeit so anzupassen, dass Birgit das ganze Progamm super meistern konnte.<\/p>\n<p>Viel, viel Geschichte \u2013 so richtig verarbeitet haben wir das heute noch nicht &#8211; die vielen sch\u00f6nen Pagoden, Tempel und die interessante Architektur. Heute schon in unserem Ged\u00e4chnis sind die sehr freundlichen Vietnamesen \u2013 wir haben uns sehr wohl gef\u00fchlt und das trotz Verkehrschaos, und heillosem Kabelsalat. Ein faires Angebot von Asia Sky Tours. Danke.<\/p>\n<h2>04. bis 08. Januar<\/h2>\n<p>Wir verbrachten noch ein paar sch\u00f6ne Tage am Langen Strand mit sehr viel Sonne gef\u00fchlt deutlich \u00fcber 30 Grad und Wassertemperatur von ca. 30 Grad. Die Bungalowanlage des Thien Hai Son Ressort war sehr sch\u00f6n angelegt. Man konnte im Hotel sehr gut und preiswert essen und der Sonnenuntergang am Strand war ph\u00e4nomenal.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160105-Vietnam-IMG_2205\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160105-Vietnam-IMG_2205.jpg\" alt=\"20160105-Vietnam-IMG_2205\" width=\"720\" height=\"540\"><\/p>\n<p>Der Ort &#8220;Duong Dong&#8221; glich allerdings eher einer Baustelle. Hier entsteht noch viel, viel mehr Tourismus.<\/p>\n<p>Es war alles sehr stark von dem Tourismus gepr\u00e4gt. Es kommen sehr viele Touristen aus Russland, d.h. Men\u00fckarten sind eher in Russisch und mit Englisch hatten wir so einige Probleme. Wir kriegten sogar noch die Kaffeefilter und werden zu Hause vietnamesischen Kaffee probieren.<\/p>\n<p>Unsere Abreise am sp\u00e4ten Nachmittag des 08. Januar stellte uns vor das Problem, wie wir uns tags\u00fcber kleiden und auf die Minus 5 Grad in Berlin vorbereiten sollten. Aber auch das klappte und nach gut 24 Stunden waren wir dann wieder in Berlin.<\/p>\n<p><em>(zusammengeschrieben von Jens)<\/em><\/p>\n<h2>Unsere Mitbringsel:<\/h2>\n<ol>\n<li><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"20160109-Vietnam-IMG_6059\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/20160109-Vietnam-IMG_6059.jpg\" alt=\"20160109-Vietnam-IMG_6059\" width=\"280\" height=\"362\" align=\"right\"> Current Coin Collection<\/li>\n<li>2 Vietnamesische H\u00fcte mit Monogramm, heil in Berlin angekommen<\/li>\n<li>Tasche mit Monogramm<\/li>\n<li>2 Ritschka aus Metall<\/li>\n<li>kleine Handtasche<\/li>\n<li>Seidenschal<\/li>\n<li>T-Shirt bestickt<\/li>\n<li>Kaffee: 1x Weasel Coffee (Wildkatzenkaffee, 4x 18g) \/ 1x 100g Robusta Bohnen \/ 1x 250g gemahlenen Robustakaffee \/ 1x 250g gemahlenen Arabicakaffee<\/li>\n<li>2x Filter f\u00fcr Meditationskaffee (vietnamesischer Kaffee)<\/li>\n<li>Silberkette mit blauer Perle als Anh\u00e4nger<\/li>\n<li>Gesticktes Vietnambild<\/li>\n<li>Vietnamesische Frauenskulptur aus Holz<\/li>\n<li>Kranich aus Holz<\/li>\n<li>Dschunke aus Holz<\/li>\n<li>2x St\u00e4bchenpaare und eine Packung St\u00e4bchen (5 Paare)<\/li>\n<li>4x St\u00e4bchenablagen<\/li>\n<li>Handgefertigter und bemalter Lampion<\/li>\n<li>Bemalte Holzdose<\/li>\n<li>Lichtempfindliches Cannon Objektiv mit Objektivtasche<\/li>\n<li>Koffer um alles weg zu kriegen<\/li>\n<li>Bienenpollen, Kokos-Karamell-Bonbon, Reispapierbl\u00e4tter<\/li>\n<\/ol>\n<hr>\n<p>nur 1600 Bilder und diverse Kurzfilme \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Reiseagentur:<br \/>\nAsia Sky Tours GmbH, Karl-Marx-Allee 120, 10243 Berlin<\/p>\n<p>Unsere Reiseleiter:<br \/>\n&#8211; Ha Noi: Hr. Vu Van Hai, haivu1158(at)gmail.com<br \/>\n&#8211; Hue: Hr. Ngyen (Van?) Jostho, jostho.nguyen(at)gmail.com<br \/>\n&#8211; Saigon: Hr. Le Quy Kiem, quykiem48(at)yahoo.com<\/p>\n<p>Literatur:<br \/>\nVietnam, Stefan Loose Travel Handb\u00fccher, 2015, DuMont Reiseverlag, ISBN 978-3770167425<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"nf\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-footer\">&nbsp;<\/div>\n<h3>Related Images:<\/h3><div class=\"ngg-related-gallery\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\"\n\t\t\ttitle=\" \"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"e1ab7091b56ad1d069d21589ceac7b46\" data-image-id=\"1339\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\" data-thumbnail=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/thumbs\/thumbs_2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\" data-title=\"2016_IMG_3207\" data-description=\" \">\n\t\t\t<img 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