{"id":3739,"date":"2016-06-26T19:54:14","date_gmt":"2016-06-26T17:54:14","guid":{"rendered":"http:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3739"},"modified":"2017-10-19T07:12:21","modified_gmt":"2017-10-19T05:12:21","slug":"2016-rund-ruegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3739","title":{"rendered":"2016 Rund R\u00fcgen"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3752\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652.jpg\" alt=\"\" width=\"5888\" height=\"3617\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652.jpg 5888w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652-300x184.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652-768x472.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652-1024x629.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1652-488x300.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 5888px) 100vw, 5888px\" \/>17.06., Freitag<\/strong><br \/>\nWir hatten uns mit Andr\u00e9 verabredet und waren etwas zeitiger nach Stralsund aufgebrochen. Nach gut 2 1\/2 Stunden waren wir schon &#8220;oben&#8221;. Tom von <a href=\"http:\/\/www.segelschule-ruegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sail &amp; Surf R\u00fcgen<\/a> in Altef\u00e4hr hatte nichts gegen eine etwas zeitigere \u00dcbergabe einzuwenden. Also fuhren wir los und trafen, kurz vor dem R\u00fcgendamm Norbert, der mit Steffen anreiste. In Altef\u00e4hr angekommen, ging es erstmal ins Cafe zum ersten Fischbr\u00f6tchen.<br \/>\nDie \u00dcbergabe\/Einweisung mit Tom war entspannt, dauerte aber doch gut eine Stunde.<br \/>\nDie Sachen kamen aufs Boot und die vorbereitete Bohle f\u00fcr den einfacheren Einstieg, wegen der Behinderung von Birgit, bestand ihre erste Bew\u00e4hrungsprobe.<br \/>\nEin gemeinsamer Check der Einkaufsliste und dann fuhren wir Birgit, Norbert und Jens zum n\u00e4chstegelegenen Supermarkt in Stralsund. Andr\u00e9 und Steffen blieben an Bord, um dort schon mal einzur\u00e4umen. Zur\u00fcck vom Einkauf hie\u00df es klar Schiff machen, Einweisung f\u00fcr alle und der Liegeplatz mu\u00dfte noch bezahlt werden. Interessanter Weise wurde uns vom Gehilfen des Hafenmeister eine falsche Br\u00fccken\u00f6ffnungszeit genannt.<br \/>\nBei der Vorbereitung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag fiel uns dies noch auf und wir entschlossen uns, die Br\u00fcckedurchfahrt um 12:20 Uhr zu nehmen, da uns 08:20 Uhr etwas zu fr\u00fch war.<br \/>\nAbendessen gab es an Bord und dann war doch relativ schnell, nach einem Kartenspiel Schluss.<\/p>\n<p><strong>18.06., Samstag<\/strong><br \/>\nDie erste Nacht verlief eigentlich ruhig. Trotz Wind lag die Yacht sehr ruhig und mich st\u00f6rte nur das Klappern des Gro\u00dffalls. Der B\u00e4cker \u00f6ffnete um 07:30 Uhr und wir konnten das erste gemeinsame Fr\u00fchst\u00fcck einnehmen. 30 Minuten sollten ausreichen, um die Br\u00fccken\u00f6ffnung gut zu erreichen, also noch viel Zeit am Vormittag.<br \/>\nBeim letzten Check fiel mir auf, dass der L\u00fcmmelbeschlag nur noch zu 30% im Scharnier hing. Wir befestigten diesen erstmal provisorisch und wollten die fehlenden Mutter sp\u00e4ter in Lauterbach ersetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Auf gings! bzw. Nicht&#8217;s ging!<\/p>\n<p>Mit 1,95m Tiefgang und angezeigter Wassertiefe von 1,60m bewegte sich die Yacht bei Vollgas keinen Zentimeter. Birgit hatte schon das Telefon in der Hand und Tom kam uns mit dem Speedboot zur Hilfe. Ein paar Minuten Hin und Her, dann waren wir frei und konnten r\u00fcber in den Stralsunder Hafen fahren. Der lange Kiel sollte uns auch weiterhin in Atem halten. Vor der Br\u00fccke war es voll, also wie alle anderen immer mal vor und zur\u00fcck. Man muss aber wissen, dass es im Hafen zwischen Kai und Fahrrinne eine nicht betonnte Untiefe von 1,80m gibt. F\u00fcr uns schon ein Hinderniss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3743\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1586-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1586-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1586-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1586-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1586-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Der Tiefenmesser mahnte \u00f6ffters und als die Br\u00fccke \u00f6ffnete waren wir im letzten Drittel der Boote unterwegs.<br \/>\nOhne gro\u00dfe \u00dcbung mit der Yacht fiel das erste Segelsetzen noch nicht so optimal aus, d.h. wir waren dann so ziehmlich das letzte Boot, als wir endlich den Motor ausmachen konnten.<br \/>\nDie Varianter 37 erwies sich als flottes Schiff. Bis zur F\u00e4hre &#8220;Stahlbrode&#8221; lagen nur noch wenige Boote vor uns. Am Ruder standen abwechselnd Jens, Steffen, Andr\u00e9 und Norbert. Bei den letzten Tonnen des Strelasund lag ein Bagger, den wir noch umfahren mu\u00dften, bevor wir die Ansteuertonne von Lauterbach anpeilen konnten. Alles bekannte Gew\u00e4sser, aber trotzdem kamen wir mit unserem Tiefgang der Schnakenwerder Untiefe bedenklich nahe und mussten noch einen Haken zur Tonne #3 schlagen.<br \/>\nD<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3744\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1595-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1595-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1595-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1595-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160618-_DSC1595-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>as Anlegeman\u00f6ver wollte Jens bestreiten. Wir w\u00e4hlten eine Box in der 3. Gasse vor den schwimmenden H\u00e4usern. Die Boxengasse ist dort relativ schmal, trotzdem klappte das Anlegeman\u00f6ver \u00fcber Heckleinen ganz gut. Jens hatte diese &#8220;sichere&#8221; Methode gelernt, die etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, aber daf\u00fcr sicher in die Box f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Unser erstes Anlegerbier, nat\u00fcrlich mit Gruppenfoto.<br \/>\nIm Stadthafen war wieder Rummel und so gingen wir die gewohnte Runde zum Hafen. In der &#8220;Lokal-R\u00e4ucherei&#8221; &#8211; ein Fisch- und Steakhouse waren wir noch nie gewesen. Dort gab es einen kleinen Garten auf der R\u00fcckseite f\u00fcr ein erstes Fischessen.<br \/>\nDen Absacker nahmen wir auf dem Schiff bei einer Runde Rommee. Norbert lie\u00df sich nicht zum Spiel animieren und machten den Discjockey.<\/p>\n<p><strong>19.06., Sonntag<\/strong><br \/>\nNach einer sehr ruhigen Nacht nahmen wir den Br\u00f6tchenservice beim Hafenmeister in Anspruch, ein \u00fcppiges Fr\u00fchst\u00fcck war obligatorisch.<br \/>\nDas Ablegen gestaltete sich doch etwas schwieriger als gedacht. Die Boxengasse war sehr schmal und erst beim zweiten Anlauf konnten wir richtig drehen ohne gegen\u00fcber h\u00e4ngen zu bleiben. Raus aus dem Hafen, zur Ansteuertonne und Segel setzen. Unser Ziel hie\u00df Gager, aber wir wollten au\u00dfen um den Stubber herum, um den Tag noch ordentlich segeln zu k\u00f6nnen. Der Wind war zwischenzeitlich recht mau, kam dann achterlich und wir mussten uns etwas abm\u00fchen den vorgesteckten Kurs einzuhalten. Gegen halb Zwei waren wir an der Tonne Zicker. Vor dem Segel bergen, w\u00fcrdigte Norbert die Tonnen #8 mit einer Ansprache und dann stand schon das Anlegen an den Mooringtonnen bevor.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3747\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-_DSC1610-300x181.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-_DSC1610-300x181.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-_DSC1610-768x463.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-_DSC1610-1024x617.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-_DSC1610-498x300.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wir hatten Gl\u00fcck die \u00e4u\u00dfere Pl\u00e4tze in der zweiten Reihe waren frei, so dass wir ganz entspannt die Leine \u00fcber den Bug einf\u00e4deln und mit dem Heck anlegen konnten.<br \/>\nNorbert machte den Vorschlag den gerade angebrochenen Nachmittag noch zu nutzen und die Brennerei zu besichtigen. Im Restaurant am Hafen konnten wir R\u00e4der ausleihen. Unter 10 km waren veranschlagt, also auch f\u00fcr Birgit ohne Unterst\u00fctzung machbar.<br \/>\nLeider erfuhren wir kurz vor dem Ziel, dass die Brennerei geschlossen hat. Das konnte unsere gute Launen aber nicht tr\u00fcben. Unterwegs hatten wir ein kleines Gartencafe gesehen und entsch\u00e4digten uns mit einem sch\u00f6nen St\u00fcck Kuchen f\u00fcr die Radtour. Zur\u00fcck, bestellten wir noch auf den nahen Campingplatz Br\u00f6tchen f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3748\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255-300x191.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255-300x191.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255-768x489.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255-1024x652.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255-471x300.jpg 471w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6255.jpg 1763w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Im Hafen lag der Seenotkreuzer von Putbus und tats\u00e4chlich konnten wir Horst Freibier die Hand sch\u00fctteln. Er war gemeinsam mit seiner Frau unterwegs um Sammeldosen zu leeren.<br \/>\nF\u00fcr diesen Abend stand Selbstverpflegung auf dem Plan. Birgit \u00fcbernahm das Zepter. Reis mit Huhn &#8220;S\u00fc\u00df Sauer&#8221; schmeckte nach diesem Tag ganz hervorragend. Vor und nach dem Sonnenuntergang nutzen Norbert und Jens das gute Licht jeweils f\u00fcr einen Fotosession. Den anschlie\u00dfenden Kl\u00f6nabend mit Unterhaltung durch unseren Discjockey dehnten wir dann noch etwas aus und fielen anschlie\u00dfend ersch\u00f6pft in den Schlaf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-3749\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6260-1024x659.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"376\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6260-1024x659.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6260-300x193.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6260-768x494.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160619-IMG_6260-466x300.jpg 466w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/p>\n<p><strong>20.06., Montag<\/strong><br \/>\nWie jeden Morgen holt Jens die Br\u00f6tchen. Schon eingespielt, haben wir unser Fr\u00fchst\u00fcck genossen &#8211; nur Steffen schmeckte es wohl nicht so richtig, er verschwand urpl\u00f6tzlich. Etwas sp\u00e4ter muss er mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden.<br \/>\nWas nun? Fahren wir weiter. Geplant waren noch Lohme, Klintholm und Kloster.<br \/>\nWir waren uns schnell einig, dass wir erstmal bis Lohme weiterfahren.<br \/>\nAlso alles vorbereiten und dank unserer guten Lage am Stegende kamen wir ohne Problem los. Raus zum Landtief, bis zur Tonne Landtief A, Tonne Sassnitz und dann mit etwas Abstand querab vor dem Hafen in Lohme die Segel einholen &#8211; das war der Plan. Unterwegs kam ein etwas verst\u00fcmmelter Funkspruch rein, dass man im Landtief vorsichtig navigieren sollte. Wir bemerkten nur einen Bagger o.\u00e4., der von einem Schlepper regelrecht bewacht wurde. Alle Boote die ihm zu nahe kamen, mu\u00dften abdrehen. Uns lie\u00df er in Ruhe &#8211; bei m\u00e4\u00dfigem Wind und bestem Wetter Zeit auch mal den Autopiloten auszuprobieren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-large wp-image-3750\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160620-_DSC1640-1024x575.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160620-_DSC1640-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160620-_DSC1640-300x168.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160620-_DSC1640-768x431.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160620-_DSC1640-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/>Birgit versorgte uns mit einem kleinen Imbiss und am zeitigen Abend waren wir dann querab von Lohme. Der Wind stand g\u00fcnstig. Norbert \u00fcbernahm diesmal das Anlegeman\u00f6ver und hatte etwas Pech. Lt. Hafenhandbuch war die Solltiefe mit 2,50m angegeben. An den ersten Boxen, war ein Hinweis angebracht, dass man mit ca. 1,50m rechnen musste. Also fuhren wir etwas weiter und entschieden uns f\u00fcr eine Box etwas entfernt von diesen flachen Stellen. Wie sich dann herausstellte, noch zu fr\u00fch, wir lagen schon auf H\u00f6he der Dalben im Schlick. Mit Vollgas und Hilfe von Land bekamen wir die Yacht r\u00fcckw\u00e4rts in die Box. Nicht sehr elegant aber wir lagen wieder mal bei 1,70m sehr stabil. Im Gegensatz zu Altef\u00e4hr, wo wir mit 1,60m \u201eausliefen\u201c, stank das Wasser aber erb\u00e4rmlich.<br \/>\nDer Hafenmeister versprach Hilfe f\u00fcr den Morgen und dann ging es an den Aufstieg. F\u00fcr Birgit gerade so noch zu bew\u00e4ltigen. Daf\u00fcr sa\u00dfen wir dann in dem Restaurant oberhalb des Hafens und genossen nicht nur die Aussicht sondern auch das sehr gute Essen. Eine Wetter\u00e4nderung k\u00fcndigte sich an.<br \/>\nWie in allen H\u00e4fen, so auch in Lohme, waren die Sanit\u00e4ranlagen sehr gut.<\/p>\n<p><strong>21.06., Dienstag<\/strong><br \/>\nWir wollten nach Klintholm, Norbert brauchte unbedingt seine Lakritze. Der Windfinder verhie\u00df allerdings nichts Gutes. Hin w\u00fcrde es wohl gehen, aber am folgenden Tag sollte der Wind nur noch m\u00e4\u00dfig aus Osten blasen. Vorerst war von dem angek\u00fcndigten Westwind nicht viel zu merken. Es nieselte.<br \/>\nDer Hafenmeister bot auch hier einen Br\u00f6tchenservice, so dass wir uns nicht die Laune verderben lie\u00dfen und mit einem ausf\u00fchrlichen Fr\u00fchst\u00fcck in den Tag starteten.<br \/>\nWie vereinbart stand dann p\u00fcnktlich um 09:30 Uhr die Helferbrigade am Steg. Als erstes l\u00f6sten wir die Bugleinen und verl\u00e4ngerten sie auf die Winschen. Den ersten Versuch wollten wir so vorbereitet alleine in Angriff nehmen und &#8230; siehe da &#8230; wir rutschten nur mit Maschinenkraft langsam aus der Box. Also schnell die Leinen bergen, nochmal Winken und dann ging es raus.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3751\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1644-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1644-200x300.jpg 200w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1644-768x1152.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160621-_DSC1644-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Der Nieselregen hatte fast aufgeh\u00f6rt und langsam frischte der Wind auf. Wir nahmen Kurs etwas n\u00f6rdlich von Arkona, um gerade noch s\u00fcdlich am VTG vorbeizukommen. Auf H\u00f6he des Leuchtturm nahm der Seegang deutlich zu und bis zum Mittag hatten wir tlw. \u00fcber 1 Meter Wellen. Der Wind hatte deutlich aufgefrischt, vmtl. etwas mehr als 5 Bft. die Yacht lag trotz ordentlicher Kr\u00e4nkung gut im Wasser, so das wir noch nicht ans reffen dachten. Wir fuhren steil gegen den Wind und hatten es schwer den Kurs unterhalb des VTG zu halten. Birgit wollte uns nicht den Spa\u00df verderben aber so richtig gefiel ihr dies nicht.<\/p>\n<p>Nach gut einem Drittel brachen wir die Sache ab. Es sollte ja allen Spa\u00df machen und die Wetterprognose f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag war nicht so \u00fcberragend. Mit dem Abbruch kam dann allerdings das Problem, dass wir ins flacherer Wasser nach Hiddensee mu\u00dften. Wir segelten im spitzen Winkel zu den Wellen, was es etwas angenehmer machte, aber doch viel Aufmerksamkeit erforderte.<br \/>\nBei der Tonnen Hiddensee gingen dann nach gut 4,5 Stunden die Segel runter. Bei dem Seegang nicht so einfach die Yacht stabil im Wind zu halten und dann fuhren wir bei starkem Seitenwind in das enge Fahrwasser ein.<br \/>\nDetlef hatte uns Kloster empfohlen. Der Hafen war nicht so voll belegt, trotzdem, oder vielleicht auch deshalb waren wir uns zu sp\u00e4t einig welche Box wir nehmen. Wind von vorne, zu zaghafte Fahrt r\u00fcckw\u00e4rts, also wieder \u00fcber den Dalben in die Box drehen. Leider wollten die Vorleinen nicht so richtig \u00fcber die Dalben und damit sorgten wir dann f\u00fcr ein sch\u00f6nes Hafenkino. Letztendlich lagen wir aber ohne Schaden am Steg und genossen bei bestem Wetter unser Anlegerbier.<br \/>\nF\u00fcr den Abend war selber Kochen angesagt, was diesmal Norbert \u00fcbernahm. Nudeln mit Spezialbolognese &#8211; schmeckten hervorragend.<\/p>\n<p><strong>22.06., Mittwoch &#8211; Hafentag<\/strong><br \/>\nDa wir nun mal in Kloster lagen, es wenig Wind gab, entschlossen wir uns zu einem Hafentag und liehen wieder einmal Fahrr\u00e4der aus. F\u00fcr Birgit gab es diesmal sogar ein E-Bike. Der Leuchtturm am Dornbusch stand als erstes auf dem Programm. Das letzte St\u00fcck mussten wir laufen aber die Aussicht war schon toll. Leider etwas diesig, so dass wir uns mit den Fotografieren zur\u00fcckhielten. Die erste Pause legten wir Restaurant &#8220;Zum Klausner&#8221; ein. Die Hitze setzte uns doch ganz sch\u00f6n zu, also mussten wir erstmal Fl\u00fcssiges nachtanken. Die freundliche Bedienung muss unbedingt erw\u00e4hnt werden, denn dies war das einzigste Mal auf der Insel, wo wir den Service genie\u00dfen konnten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3754\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160622-_DSC1687-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160622-_DSC1687-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160622-_DSC1687-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160622-_DSC1687-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160622-_DSC1687-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Von dort ging es quer \u00fcber die Insel zum anderen Leuchtfeuer &#8220;Gellen&#8221;. Auf den trockenen Wegen lag Schilf, damit diese befahrbar blieben. Eine etwas kitzlige Situation f\u00fcr Birgit, sie fuhr immer dicht hinter Jens, der den besten Weg ohne Zuckersand suchte.<br \/>\nDer quasi FKK Strand lud uns zu einen kurzen Sprung in die Ostsee ein. Das Wasser war recht kalt \u2013 zwei Zentimeter w\u00fcrde ich sagen. Die Erfrischung tat gut und wir konnten sagen, dass wir in der Ostsee Baden waren..<br \/>\nAuf den R\u00fcckweg wollten wir noch einmal in ein Caf\u00e9 einkehren, was wir auch taten aber die Bedienung war so miserabel und der Hafen in Vitte ist nicht so attraktiv, dass wir diesen Abschnitt mal \u00fcbergehen.<br \/>\nZur\u00fcck in Kloster gingen Birgit und Andr\u00e9 schon mal auf die Yacht und wir suchten das Grundst\u00fcck von Detlef, der leider nicht zu Hause war.<br \/>\nDas Wetter war so sch\u00f6n, dass wir unser Abendessen an dem kleinen Cockpit-Tisch einnahmen.<\/p>\n<p><strong>23.06., Donnerstag<\/strong><br \/>\nEs geht zur\u00fcck und damit es nicht zu schnell zu Ende geht, entschlie\u00dfen wir uns au\u00dfen um Hiddensee herumzufahren. Der Wind steht allerdings so ung\u00fcnstig, dass wir uns mit den knapp 2m Tiefgang erst an der Tonne Hiddensee trauen die Segel hochzuziehen. Trotz relativ schwachem Wind sind wir dann schnell auf der anderen Seite angekommen und dann beginnt die lange Tour mit dem Motor. Zu guter letzt haben wir keine Lust mehr alles auszupacken. Nur mit Unterst\u00fctzung der Fock geht es nach Stralsund zum Tanken.<br \/>\nWir haben Gl\u00fcck, die Tankstelle machte etwas fr\u00fcher auf und wir sind eines der ersten Boote und k\u00f6nnen am ehem. Schwedenpier festmachen und m\u00fcssen nicht in den Seitenkanal.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3756 size-large\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1704-1024x675.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1704-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1704-300x198.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1704-768x506.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1704-455x300.jpg 455w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/> Also r\u00fcber nach Altef\u00e4hr. Wir sind das letzte Boot. Nur noch die unsere altbekannte Box ist frei. Der Wasserstand ist deutlich h\u00f6her aber kr\u00e4ftiger Seitenwind. Jens l\u00e4\u00dft es erst garnicht drauf ankommen und l\u00e4\u00dft sich vor die Dalben treiben, dann geht es \u00fcber die Heckleine r\u00fcckw\u00e4rts in die Box.<br \/>\nWir sind wieder zur\u00fcck.<br \/>\nEigentlich ist heute ein z\u00fcnftiger Restaurantbesuch in Stralsund geplant aber die F\u00e4hre f\u00e4hrt nur bis 18:00 Uhr also belegen wir einen Tisch am Hafenbecken beim &#8220;Ho \u00dcber&#8221; und essen nochmal alle Fisch.<br \/>\nDann werden an Bord noch die restlichen Fl\u00fcssigkeiten vernichtet.<\/p>\n<p><strong>24.06., Freitag &#8211; Abgabe<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3757\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1731-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1731-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1731-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1731-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/20160623-_DSC1731-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Fr\u00fchst\u00fcck wie gehabt, noch die restlichen Sachen packen und Kurt der Inhaber von Surf und Sail nahm die Yacht wieder zur\u00fcck. Alles problemlos und ohne Stress wie bei der \u00dcbergabe. Einigster Wermutstropfen, war die Gasflasche, die schon nach dem ersten Kaffee leer war. Wir mussten einen neue Flasche bezahlen.<\/p>\n<p>Damit ging mit 149 sm und rund 24 reinen Segelstunden unser T\u00f6n zu ende. Es war eine sehr sch\u00f6ne und erlebnisreiche Woche an der Steffen leider nicht vollst\u00e4ndig teilhaben konnte. Es ging ihm aber bereits wieder besser, wie aus dem Krankenhaus zu vernehmen war.<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3><div class=\"ngg-related-gallery\">\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\"\n\t\t\ttitle=\" \"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"bc3684602875531357a54987bbcb4532\" data-image-id=\"1339\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\" data-thumbnail=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/thumbs\/thumbs_2016_IMG_3207.jpg?t=1504632396\" data-title=\"2016_IMG_3207\" data-description=\" \">\n\t\t\t<img title=\"2016_IMG_3207\"\n\t\t\t\talt=\"2016_IMG_3207\"\n\t\t\t\tdata-image-id=\"1339\"\n\t\t\t\tsrc=\"\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3212.jpg?t=1504632396\"\n\t\t\ttitle=\" \"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"bc3684602875531357a54987bbcb4532\" data-image-id=\"1340\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3212.jpg?t=1504632396\" data-thumbnail=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/thumbs\/thumbs_2016_IMG_3212.jpg?t=1504632396\" data-title=\"2016_IMG_3212\" data-description=\" \">\n\t\t\t<img title=\"2016_IMG_3212\"\n\t\t\t\talt=\"2016_IMG_3212\"\n\t\t\t\tdata-image-id=\"1340\"\n\t\t\t\tsrc=\"\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3218.jpg?t=1504632396\"\n\t\t\ttitle=\" \"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"bc3684602875531357a54987bbcb4532\" data-image-id=\"1341\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3218.jpg?t=1504632396\" 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\"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"bc3684602875531357a54987bbcb4532\" data-image-id=\"1344\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3224.jpg?t=1504632396\" data-thumbnail=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/thumbs\/thumbs_2016_IMG_3224.jpg?t=1504632396\" data-title=\"2016_IMG_3224\" data-description=\" \">\n\t\t\t<img title=\"2016_IMG_3224\"\n\t\t\t\talt=\"2016_IMG_3224\"\n\t\t\t\tdata-image-id=\"1344\"\n\t\t\t\tsrc=\"\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3226.jpg?t=1504632396\"\n\t\t\ttitle=\" \"\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tclass=\"ngg-fancybox\" rel=\"bc3684602875531357a54987bbcb4532\" data-image-id=\"1345\" data-src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/gallery\/weihnachtswanderungen\/2016_IMG_3226.jpg?t=1504632396\" 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