{"id":3763,"date":"2017-10-19T20:48:53","date_gmt":"2017-10-19T18:48:53","guid":{"rendered":"http:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3763"},"modified":"2017-10-20T07:20:00","modified_gmt":"2017-10-20T05:20:00","slug":"2017-mit-handicap-nach-sardinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raabe-berlin.de\/?p=3763","title":{"rendered":"2017 Mit Handicap nach Sardinien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3795 size-large\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275-1024x307.jpg\" alt=\"\" height=\"175\" width=\"584\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275-1024x307.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275-300x90.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275-768x230.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275-500x150.jpg 500w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1426_IMG_0275.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/>23. bis 30. September 2017<\/p>\n<p><em>Prolog<\/em><br \/>\n<em> Wer hat schon einmal versucht einen Latschen mit einem \u201esteifen\u201c Fu\u00df anzuziehen? Ohne diese unbewu\u00dfte Schlangenbewegung mit der wir in jeden Schuh schl\u00fcpfen.<\/em><br \/>\n<em> Dieses Experiment gibt nur einen ganz kleinen Einblick in das Leben eines Parkinsonpatienten.<\/em><br \/>\n<em> Birgit wollte trotz alledem mit dabei sein und kratzte ihren ganzen Mut zusammen, um sich den Herausforderungen eines Segelt\u00f6rns fernab der Heimat zu stellen.<\/em><br \/>\n<em> Es brauchte dazu eine verst\u00e4ndnisvolle und tolerante Crew, die dieses \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich machte.<\/em><br \/>\n<em> F\u00fcr die tollen Tagen die wir erleben durften, m\u00f6chten wir uns bedanken.<\/em><br \/>\n<em> Birgit &amp; Jens<\/em><\/p>\n<p>Im Herbst vergangenen Jahres begann die Planung f\u00fcr den T\u00f6rn. Ich bot ganz mutig an, ein zweites Boot zu \u00fcbernehmen. Der Doodle war kaum aufgesetzt, da war das erste Boot voll. Eine reine SC Brise 1898 Crew, die Dietmar \u00fcbernahm. Beim zweiten Boot dauerte es etwas l\u00e4nger. Die bew\u00e4hrten eMail-Verteiler der Ausbildungsjahrg\u00e4nge verhalfen mir dann zu einer gemischten Mannschaft.<br \/>\nW\u00e4hrend die Crew um Dietmar wieder das Verh\u00e4ltnis zw. Ausbildung und Urlaub w\u00e4hlte, stand f\u00fcr meine Crew von Anfang an fest, dass wir ohne \u201eSkipper of the Day\u201c fahren werden.<\/p>\n<p>Zum Kennenlernen verabredeten wir uns zu einem Grillabend. Eine gute Gelegenheit auch auf die Besonderheiten von Birgits Krankheit \u2013 ihr Handicap \u2013 hinzuweisen. Sie w\u00fcrde nur als Gast, ohne Funktion mitfahren. Nach dem Grillabend hatte ich ein gutes Gef\u00fchl. Meine Crew bestand aus: Heike &amp; Rene\u2018 aus K\u00f6nigs Wusterhausen, weiterhin Sandra &amp; Ralph aus Berlin-Mahlsdorf sowie meiner Frau und Gerd aus unseren Verein.<br \/>\nDie Yachten hatte Dietmar \u00fcber Sun Yachting Germany organisiert. Leider lagen sie nicht im gleichen Hafen, aber dicht beieinander. Ein gemeinsames Crewtreffen kl\u00e4rte letzte Fragen. Wir wollten uns f\u00fcr Tagesziele verabreden, ansonsten aber individuell segeln.<\/p>\n<div id=\"attachment_3790\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3790\" class=\"size-medium wp-image-3790\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234-300x225.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234-768x576.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234-400x300.jpg 400w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170922_0710_IMG_0234.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3790\" class=\"wp-caption-text\">1 Tasche Zusatzgep\u00e4ck, WeelChair Service<\/p><\/div>\n<p>22. September, Freitag &#8211; Anreise mit easyJet. Es war ein kleiner Schock f\u00fcr die Crew als Birgit am Flugplatz im Rollstuhl sa\u00df. Um den Stress beim Anstehen und die langen Wege zu umgehen, nahmen wir diesen Service der Airline in Anspruch.<br \/>\nGerd war schon zwei Tage vorher angereist. Der Rest der Crew landete um 20:00 Uhr in Olbia. Ich hatte \u00fcber das Hotel den Transfer (SERVIZIOTAXI) organisiert und nach gut 10 Minuten waren wir im Colonna Hotel Du Golf an der Costa Smeralda.<br \/>\nMit uns kamen auch Stefan, Birgit, Ralf und Simona von der anderen Crew, die im gleichen Hotel \u00fcbernachteten. Nach dem CheckIn wollten wir schnell noch zu Abend essen, aber in dem Hotel gab es nur ein relativ teures Men\u00fc und so teilten wir uns die letzten Toasts an der Poolbar.<br \/>\nEine franz\u00f6sische Reisegruppe gab beim Karaoke ihr Bestes. Vor dieser Animation fl\u00fcchteten wir auf eine Bungalowterrasse und verkosteten schon mal die Duty Free Spirituosen. Der empfohlene Rum war leider ein Fehlkauf, ob rot oder gr\u00fcnes Etikett er schmeckte f\u00fcr einen Rum viel zu \u201ekratzig\u201c. So hatten wir unser erstes Gespr\u00e4chsthema und mussten den Nachbarn zu liebe viel zu fr\u00fch ins Bett.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3791\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046-300x200.jpg\" alt=\"\" height=\"200\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046-450x300.jpg 450w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170923_1350_DSC00046.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Am n\u00e4chsten Tag \u00fcberbr\u00fcckten wir die Zeit bis ca. 14:00 am Strand. Dann ging es zur Marina Cala Dei Sardi. CheckIn war durch Northern Sardina Sail auf 18:00 Uhr festgelegt. Wir konnten zu unserer gro\u00dfen Freude bereits um 16:00 Uhr auf unsere Oceanis 45 \u201eAlnair\u201c. Die \u00dcbergabe gestaltete sich sehr problemlos. Es gab eine bebilderte Anleitung und Fragen bzw. Probleme wurden sofort gekl\u00e4rt bzw. notiert. Der versprochene kostenlose Supermarkt Shuttle verhalf uns au\u00dferdem zu einem problemlosen Einkauf.<br \/>\nWir hatten die Kabinen nicht verlost. Birgit konnte die Kabine aussuchen, mit der sie am Besten klar kam. Die kleinste Kabine ging dann an Gerd bzw. Ralph und Rene\u2018 losten die beiden anderen Kabinen aus.<br \/>\nBoots-Check \u2026 , hm, wie kriegen wir die Badeplattform hoch? Einem freundlichen Kollegen von NSS wollte sie auch nicht gehorchen, erst die f\u00fcr uns zust\u00e4ndige Italienerin zeigte mit einem charmanten L\u00e4cheln wie sie funktionierte. Wir gingen die Checkliste durch und verzichteten auf ein Au\u00dfenprotokoll. Wie sich sp\u00e4ter zeigte, wurden wir diesbez\u00fcglich von NSS wirklich fair behandelt.<\/p>\n<p>Es gab zwar wieder keinen Pizzaservice aber Ralph organisierte deutlich bessere Sandwich als am Vorabend. Anschlie\u00dfend macht ich noch die Sicherheitseinweisung und dann sa\u00dfen wir noch etwas zusammen.<\/p>\n<p>Die andere Crew hatte ihr Boot in der Marina Portisco \u00fcbernommen und wollte am n\u00e4chsten Morgen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr zum Hafentraining zu uns r\u00fcber kommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3789\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1-300x214.jpg\" alt=\"\" height=\"214\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1-300x214.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1-768x547.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1-1024x729.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1-421x300.jpg 421w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20170924_0001_LogBuch_AusschnittSonntag_1.jpg 1105w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Fr\u00fchst\u00fcck war f\u00fcr 08:00 Uhr vereinbart und tats\u00e4chlich, sa\u00dfen wir alle p\u00fcntklich am Tisch. Die Nacht war kurz gewesen, da auf anderen Booten einige Crews ihren Einstand ausgiebig und lautstark feierten.<br \/>\nAlle fa\u00dften mit an und um 10:00 Uhr waren wir schon fertig zum Auslaufen. Wir warteten auf die andere Crew. Als sie um halb 11 ablegten, liefen auch wir aus. Die Alanir lagen innen am s\u00fcdlichen Steg. Es wurde sehr schnell flach und an der Kopfseite des Stegs war eine Untiefe. Mit 2.45m Tiefgang &#8211; das erste Mal kribbeln im Magen. Wir kam gut raus und blieben nicht an der Nachbarmuring h\u00e4ngen. Es galt ganz dicht am Steg auszulaufen und als wir frei waren, habe ich das erste Mal aufgeatmet.<br \/>\nEigentlich wollten wir am ersten Tag zur Cala Brigantino \/ Cala Cotticcio aber wegen des Wetter ForeCast hatten Dietmar vorgeschlagen nach La Maddalena und den folgenden Tag nach Bonifacio zu segeln.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-3793 size-medium\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140-300x225.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140-768x576.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140-400x300.jpg 400w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_1346_DSCN8140.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Wind stand gut aus NW und wir kamen schnell aus der Bucht heraus. Mit einer kurzen Unterbrechung um eine Regatta nicht zu st\u00f6ren ging es bei Halbwind \u201eaufw\u00e4rts\u201c. Die andere Crew folgte uns ztw. auf Sichtweite.<br \/>\nDer Wachwechselplan sah jede Stunde einen Wechsel Steuermann\/Navigator\/Trimmen vor. Nach dem 2. Wechsel, ich kam gerade ran, hatte der Wind deutlich zugelegt und auf West gedreht. Mit kr\u00e4ftiger Kr\u00e4nkung ging es vorbei an der Einfahrt zum Porto Cervo. Wir mussten kreuzen und wer h\u00e4tte es gedacht \u2013 RAUM einfordern. Die Oceanis mit Rollsegel lief nicht sehr hoch am Wind. An der Enge vor Capo Ferro musste dann der Motor nachhelfen. Kr\u00e4ftiger Wind, in B\u00f6en 6Bft von vorne. Wir wollten nicht so sp\u00e4t in La Maddalena ankommen und fuhren unter Maschine um die Santo Stephano au\u00dfen herum. Im Hafen von La Maddalena lag die andere Yacht pl\u00f6tzlich hinter uns. Sie hatten den etwas k\u00fcrzeren, \u00f6stlichen Weg gew\u00e4hlt. Das erste Anlegeman\u00f6ver gelang dank Marinero-Hilfe gut.<br \/>\nAnlass trotzdem, den Ablauf zu erl\u00e4utern und alle Funktionen noch einmal ausf\u00fchrlich durch zu sprechen.<br \/>\nBirgit hatte sich diesen Tag trotz der erheblichen Schr\u00e4glage sehr gut gehalten. Im Hafen angekommen, wurde sie nur von Heike beim Shoppen \u00fcberholt. Heike musste noch etwas nachkaufen, erlag aber der Verlockung und kam deutlich sp\u00e4ter zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3794\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259-300x225.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259-768x576.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259-400x300.jpg 400w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170924_2016_IMG_0259.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Zum Abendessen verabredeten wir uns mit der anderem Crew. Es gab 1A Fisch, bereits ausgel\u00f6st \u2026 es schmeckte gut, aber die Rechnung war nicht schlecht, unerwartet hoch. Mit 14 Personen nicht einfach aufzuteilen.<br \/>\nDarunter litt der Abend etwas, so dass wir auf eine Wiederholung verzichteten.<\/p>\n<p>Ein schwerer Start am n\u00e4chsten morgen f\u00fcr Birgit. Die Infusion sa\u00df nicht richtig. Ein qu\u00e4lender, langer Gang zum Sanit\u00e4rhaus. Das Verst\u00e4ndnis der Crew war super. Nachdem alles wieder richtig sa\u00df, schien auch bei Birgit wieder die Sonne und wir konnten los.<br \/>\nBonifacio auf Korsika war das Ziel. Anfangs half uns der Wind aus West recht gut. Das VTG in der Strasse von Bonifacio wollten ich an der schmalsten Stelle passieren. Wir erreichten es etwas weiter westlich, da aber keine Schifffahrt in unmittelbarer N\u00e4he war, querten wir dieses mit direktem Kurs auf Bonifacio. Weit entfernt kam eine Bettenburg schnell n\u00e4her. Wir waren gut 1sm aus dem VTG heraus, als das Aida-Schiff achterlich an uns vorbeifuhr. Ein gutes Leerst\u00fcck, die Geschwindigkeiten nicht zu untersch\u00e4tzen. Eine nach uns fahrende Yacht war da schon bedenklich Nahe dran und mit spitzen Winkel im VTG unterwegs.<br \/>\nDer Wind hatte nachgelassen, die D\u00fcnung oder sagen wir eher Kabbelwasser war stark zu sp\u00fcren. Birgit wurde nach der Umstellung auf die Apomorphinpumpe deutlich schneller \u00fcbel. Dies hatten wir so nicht erwartet und sie sah nicht alleine so ungl\u00fccklich aus. Als wir mit Maschine weiterfuhren, hellten sich die Gesichter wieder auf.<br \/>\nGro\u00dfes R\u00e4tselraten wo wohl die Einfahrt zum Hafen sei. Diese war regelrecht durch die \u201eClub Med 2\u201c das gr\u00f6\u00dfe Motorsegelboot der Welt verdeckt. Mit dem gro\u00dfen Segler vor der Steilk\u00fcste sah das Panorama noch viel besser aus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3796\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260-1024x680.jpg\" alt=\"\" height=\"388\" width=\"584\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260-300x199.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260-768x510.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260-452x300.jpg 452w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170925_1503_DSC_0260.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/>Wir waren zeitig dran. Trotzdem war der Hafen schon gut gef\u00fcllt. Vor uns musste eine Yacht drehen und neu ansetzen. Alle mussten etwas zur\u00fcck um Platz zu machen. Dann waren wir dran. Der Marinero wies uns an das Ende einer Gasse am Steg K ein. Ich entschied mich, R\u00fcckw\u00e4rts hinein zu fahren. Eine Muring machte uns etwas zu schaffen. Kurze Zeit sp\u00e4ter lagen wir perfekt am Steg. Wir hatten super als Crew zusammengearbeitet und konnten uns stolz das Anlegebier genehmigen.<br \/>\nAls w\u00e4re dies abgesprochen kam auch unsere andere Yacht wieder direkt neben uns rein.<\/p>\n<p>Das sch\u00f6ne Wetter wollten wir ausnutzen. Individuelle Stadtbesichtigung war angesagt. Wir, Gerd, Birgit und ich fuhren mit \u201eLe Petit Train De Bonifacio\u201c zur Altstadt hoch. Der morbide Charme beeindruckte uns. Entt\u00e4uschend war allerdings die Gedenktafel von Napoleon\u2019s Aufenthalt. Das Geb\u00e4ude machte den Eindruck als wenn dieser Teil der Geschichte der Vergessenheit anheim fallen sollte. Von dort oben hatte man eine perfekte Aussicht auf den Hafen und die \u00e4u\u00dfere Bucht mit der Steilk\u00fcste.<br \/>\nNach der Erfahrung vom Vortag, hatte Gerd versprochen zu kochen. W\u00e4hrend die andere Crew also auf Restaurantsuche ging, genossen wir Schweinefilet auf gegrillten Zuchini mit Gorgonzolanudeln bei sch\u00f6nstem Hafenflair.<br \/>\nNat\u00fcrlich gab es anschlie\u00dfend wieder unseren Rum \u2013 mit Schokolik\u00f6r verfeinert \u2013 schmeckte diese deutlich besser.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3799\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117-1024x683.jpg\" alt=\"\" height=\"390\" width=\"584\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117-450x300.jpg 450w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2135_DSC00117.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/>Dienstag. Es regnete. Schon am Vortag hatten wir gemeinsam beschlossen, das angek\u00fcndigte schlechte Wetter im Hafen abzuwettern. Gegen 13:00 Uhr war der Regen dann endlich abgezogen. Noch einmal Zeit f\u00fcr Erkundungen rund um den Hafen und nat\u00fcrlich Shopping.<br \/>\nDer Hafen, mit den Marineros machte einen sehr guten Eindruck. Im Gegensatz dazu waren die Sanit\u00e4ranlagen in einem desolatem Zustand. Es gab nur kaltes Wasser und eigentlich konnte Birgit sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass sie die \u201ebehindertengerechte\u201c Dusche benutzen konnte. Diese Kammer war zwar auch heruntergewirtschaftet, aber man konnte sich immerhin in ihr bewegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3798\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039-300x199.jpg\" alt=\"\" height=\"199\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039-300x199.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039-768x508.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039-453x300.jpg 453w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170926_2010_IMGP7039.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Gerd lebte richtig auf. Er durfte uns bekochen. Heute gab es \u00fcberbackenen Lachs und dank Sandras Hilfe als Beilage mediterranes Fenchelgem\u00fcse mit Nudeln. Zu unserem anschlie\u00dfenden gem\u00fctlichen Beisammensein konnten wir auch Silvia &amp; Norbert von der anderen Crew \u00fcberreden. Die den Restaurantbesuch ausgeschlagen hatten.<\/p>\n<p>Beide Schiffe waren beim gleichen Makler gebucht, aber wir hatten das bessere Boot bekommen. Wir hatten ein Bugstrahlruder und konnten dadurch wesentlich besser man\u00f6vrieren. Um Platz f\u00fcr die anderen zu schaffen, legenten wir am n\u00e4chsten Morgen als erste ab.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3800\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156-300x199.jpg\" alt=\"\" height=\"199\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156-300x199.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156-768x508.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156-453x300.jpg 453w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170927_1138_IMGP7156.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Ein Badehalt auf der Il Lavezza war das Zwischenziel. Da wir als erste ankamen und die wohl bekanntere Bucht Cala Lazarina gut besucht war, entschied ich in die Nachbarbucht Cala di Ghiuncu zu fahren. Die Hinweise sehr gut auf Hindernisse zu achten sollte man unbedingt ernst nehmen. Auch in dem vermeintlich tieferen Wasser kommen einzelne Felsen bis auf ca. 2m Tiefe hoch. Wir hatten gut Platz zum Ankern nur leider ging die andere Crew nicht auf unsere Man\u00f6ver ein und legt sich zu den vielen anderen Booten in der ersten Bucht.<br \/>\nAls wir gegen 14:00 Uhr den Anker lichten, fahren wir etwas weiter aus dem kritischen Gew\u00e4sser raus und kommen anschlie\u00dfend nicht hoch genug an den Wind. Wir m\u00fcssen kreuzen, um die \u00f6stliche Seite der Isol Santa Maria zu erreichen. Gegen\u00fcber dem anderen Boot verlieren wir zusehends Zeit und entschlie\u00dfen uns Querab von Porto Massimo das urspr\u00fcngliche Ziel die Cala Brigantino aufzugeben.<br \/>\nDietmar segelte weiter zur Brigantino. Da die kleine Bucht belegt war mu\u00dfte er jedoch zur\u00fcck zur Cala Coticcio.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3802\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136-300x200.jpg\" alt=\"\" height=\"200\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136-300x200.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136-768x512.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136-450x300.jpg 450w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_0658_DSC00136.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Porto Massimo hingegen wirkte wie ein Geheimtipp. Ein ganz kleiner, gem\u00fctlicher Hafen. Eine Hotelanlage mit Bojenfeld in einer sehr gut gesch\u00fctzten Bucht. In der Saison sicher \u00fcberf\u00fcllt. Wir bekamen den letzten freien Platz f\u00fcr einer 45\u2019er im Hafen und hatten eine richtig ruhige Nacht.<br \/>\nGerd zauberte wieder ein Abendessen f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Nur noch 2 Tage auf See. Wie schon gewohnt, klappte das morgendliche Ritual inkl. Fr\u00fchst\u00fcck wie am Schn\u00fcrchen und wir kamen sehr zeitig los. Bestes Segelwetter, so dass wir bis zur Cala Coticcio (Tahiti Bucht) z\u00fcgig voran kamen. Zwischendurch trieb ein Fender an uns vorbei \u2026 eine \u201eFlaschenpost\u201c war schnell daraus gezaubert \u201eKoch gesucht\u201c! Wurde diese von der anderen Crew aufgegeben?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3803 size-medium\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht-300x188.jpg\" alt=\"\" height=\"188\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht-300x188.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht-768x480.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht-1024x640.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht-480x300.jpg 480w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1045_KochGesucht.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wir werfen unweit der anderen Yacht den Anker. Badepause. Die Bucht liegt sehr gesch\u00fctzt und dank der umliegenden Felsen sieht sie sehr imposant aus.<br \/>\nWir verabreden als n\u00e4chste Stationen Porto Cervo und \u00dcbernachtung in der Cala di Volpe. Der Hafen in Cervo war zu unserer Entt\u00e4uschung leer. Keine klassischen Segler beim Training und keine Segler im Hafen. Wir konnten kurz festmachen und lagen vor Anker an einer Pier mit bronzenen Festmacheringen und bronzenen Pollern. Nobel, Nobel!<br \/>\nAls wir wieder ablegten, entschlo\u00df sich \u00fcberraschend die andere Crew zu tanken. Wir fuhren schon mal alleine weiter, um noch bei ausreichendem Tageslicht die Cala di Volpe zu erreichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3806\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421-300x199.jpg\" alt=\"\" height=\"199\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421-300x199.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421-768x510.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421-452x300.jpg 452w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_0643_DSC_0421.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Vornan lagen schon einige Yachten und da der Wind \u00fcber Nacht noch etwas westlich drehen sollte, war ausreichend Platz f\u00fcr 2 Boote vorhanden. Also Schlauchboot ins Wasser und schnell noch Baden. Es wurde schon d\u00e4mmerig als unsere andere Crew tiefer in der Bucht einen Platz suchte.&nbsp;<br \/>\nWir hatten wieder warmes Essen. Resteessen \u2013 a la Gerd.<br \/>\nIm Dunkeln dann merkw\u00fcrdig schnaufende Ger\u00e4usche. Wir konnten nur einen Schatten sehen und vermuteten einen Schweinswal, der dicht an uns vorbeischwam<\/p>\n<p>Die ruhige Nacht war viel zu schnell vorbei. Meine Idee als erstes nach Portisco zu segeln, dort zu tanken und dann noch einmal den Tag bei sch\u00f6nstem Segelwetter zu genie\u00dfen, wurde sofort angenommen. Bis Portisco waren es nur knapp 5sm. Vor uns nur eine andere Yacht, so dass wir gleich tanken konnten.<br \/>\nDer Windfinder versprach konstanten Wind mit 3..4Bf aus NNO. Also raus aus der Bucht und rund Isola Mortorio. Mit einem gro\u00dfen Schlag nach Osten wollten wir uns gen\u00fcgend Raum verschaffen. Es macht so richtig Spa\u00df am letzten Tag durch die Wellen zu rauschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3807 alignleft\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331-300x235.jpg\" alt=\"\" height=\"235\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331-300x235.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331-768x601.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331-1024x801.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331-383x300.jpg 383w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_1132_IMG_0331.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Kurz vor der Insel lie\u00df der Wind merklich nach. Aus dem sch\u00f6nen Vorwindkurs wurde dann nichts. Die D\u00fcnung war zu stark und vor allem bei Birgit rebellierte wieder der Magen. Also langsam mit Maschine zur\u00fcck.<br \/>\nAngepeilt war die Ankunft f\u00fcr ca. 15:00 Uhr und auf die Minute lagen wir dann fest am Ausganspunkt unseres T\u00f6rns. Wie vermutet lagen inzwischen \u00fcber 20 Yachten auf Rede und warteten ca. 2 Stunden vor der Tankstelle. Sicher nicht ganz angenehm.<br \/>\nWir packten unsere Sachen und bereiteten alles f\u00fcr die \u00dcbergabe vor. Das Team von NSS kontrollierte die Segel, die Maschine und nach einem kleinen Rundgang war das Prozedere problemlos abgeschlossen. Sp\u00e4ter am Nachmittag wurden alle Boote noch von einem Taucher inspiziert. Also insgesamt eine runde Sache.<\/p>\n<p>Wir hatten f\u00fcr den Abend in dem kleinen Restaurant der Marina Pl\u00e4tze reserviert. So fand der T\u00f6rn bei gutem Essen und Wein einen sch\u00f6nen Abschluss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3809\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343-1024x768.jpg\" alt=\"\" height=\"438\" width=\"584\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343-300x225.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343-768x576.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343-400x300.jpg 400w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170929_2011_IMG_0343.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten morgen noch einmal gemeinsam Fr\u00fchst\u00fcck und dann erwartete uns schon das Taxi.<br \/>\nWir fuhren alle gemeinsam zum Flugplatz. Gerd, Ralph und Sandra wollten von dort mit dem Bus nach Olbia und wir Birgit, Heike, Rene und ich h\u00e4ngten noch ein paar Tage dran und nahmen unseren Mietwagen in Empfang.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-3804\" src=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291-300x225.jpg\" alt=\"\" height=\"225\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291-300x225.jpg 300w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291-768x576.jpg 768w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291-400x300.jpg 400w, https:\/\/raabe-berlin.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/c20170928_1436_DSCN8291.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Dies war mein erster T\u00f6rn mit einer 45\u2019er als Skipper. Es hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht. Die Crew hat sich sehr schnell zusammengefunden und auch Birgit mit ihrer starken Behinderung gut integriert. Es war eine sehr erholsame Woche. Nur beim Anlegen stieg mein Puls regelm\u00e4\u00dfig, aber ich konnte mich sehr gut auf die Crew verlassen. Bei einem n\u00e4chsten Mal wird dann wohl auch der eine oder andere diesen Part \u00fcbernehmen. Ich w\u00fcrde mich jedenfalls freuen, wenn wir uns mal wieder zu einem T\u00f6rn treffen.<\/p>\n<p>Jens<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Reiseb\u00fcro\/Makler:<\/td>\n<td>Sun Yachting Germany, www.syg.de,<br \/>\nDer Service von Arne Korf war sehr gut. Die Kommunikation lief vorwiegend per Mail.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Yachtcharter:<\/td>\n<td>Nothern Sardinia Sail, Cala Dei Sardi, http:\/\/www.northsardiniasail.it<br \/>\nDie Marina war sehr gut gepflegt und der Service sehr gut organisiert.<br \/>\nUnsere Oceanis 45 war in einem sehr gutem Zustand, einzig die Segel hatten \u00fcber die Saison schon arg gelitten.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hotel:<\/td>\n<td>Colonna Hotel Du Golf, http:\/\/www.hoteldugolf.it\/ \u00fcber BOOKING.COM<br \/>\nDa Olbia von Berlin nur sehr sp\u00e4t angeflogen wurde, eine nahe \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit. \u00dcber das Hotel wurde der Transfer organisiert.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Literatur:<\/td>\n<td>Korsika &#8211; Sardinien &#8211; Elba, T\u00f6rnf\u00fchrer, 2014, Klaus-J\u00fcrgen R\u00f6hring<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. bis 30. September 2017 Prolog Wer hat schon einmal versucht einen Latschen mit einem \u201esteifen\u201c Fu\u00df anzuziehen? Ohne diese unbewu\u00dfte Schlangenbewegung mit der wir in jeden Schuh schl\u00fcpfen. 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